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Di 25 Jun

Umfangreiches Besteck "Pyramid" Harald Nielsen für Georg Jensen, nach 1945 Der Entwurf von Harald Nielsen um 1926. Monogrammgravur "H". Alle Teile punziert Georg Jensen im Oval aus Punkten (1945-77) STERLING DENMARK. Bestehend aus 24 Vorspeisengabeln, 24 Vorspeisenlöffeln, 24 Menugabeln, 24 Suppenlöffeln, 24 Fischmessern, 24 Fischgabeln, 24 Kuchengabeln, 24 Mokkalöffeln, 24 Kaffeelöffeln, 6 Buttermessern, 2 Kuchenhebern, 6 Aufschnittgabeln (klein), 2 Aufschnittgabeln, 3 Saucenkellen, 6 Teilen Salatbesteck (Gesamtgewicht ca. 11.102g.) sowie folgenden Stücken mit Stahlanteilen: 24 Vorspeisenmesser, 24 Menumesser, 4 Teile Salatbesteck, 2 Fischvorlegemesser, 6 Käsemesser, 6 Obstmesser (Gewicht zus.ca. 5636g.). Alle Teile mit Gebrauchsspuren und minimalen Kratzern auf der Oberfläche. Alle Teilanzahlen circa. Lit. Janet Drucker, Georg Jensen, A Tradition of Splendid Silver, 1997, S. 269 Die Serie „Pyramid“ ist wohl die Berühmteste der Arbeiten des dänischen Top-Designers Harald Nielsen (1892 - 1977). Harald Nielsen begann seine Laufbahn als Lehrling in der Silberwerkstatt seines Schwagers Georg Jensen im Jahr 1909. Nach anfänglichen Jugendstil-Entwürfen konzentrierte er sich in den 1920er und 1930er Jahren auf einen strengen, geometrischen Stil, der ganz dem Zeitgeist der Art-Déco-Periode entsprach. Die Serie „Pyramid“, die neben Bestecken hauptsächlich Korpusware wie Kaffeeservice, Teller, Schalen, Gewürzsets und auch Leuchter enthält, entstand ab 1926.

Schätzw. 6 000 - 10 000 EUR

Di 25 Jun

Seltene Fisch-Servierplatte mit Deckel no. 1026 Henning Koppel für Georg Jensen, nach 1945 67,5 x 31,5 x 18 cm Der Entwurf von Henning Koppel aus dem Jahr 1954. Sterling Silber, die Schale mit leicht umgeschlagenem Rand, schlichter, gebauchter Deckel, die Enden sind so gebogt, daß sie an Fischmäuler erinnern. Am Boden punziert "925.S DESSIN HK DENMARK. Georg Jensen im Oval aus Punkten (1945-77) STERLING 1026. Gewicht ca. 5726g. Am Boden Kratzer, an der Schale diverse kleine Dellen, der Deckel mit 2 Dellen an der Rundung und je eine am Henkel. Lit. Janet Drucker, Georg Jensen - A Tradition of Splendid Silver, 1997, S. 205 (Detailaufnahme) Der dänische Designer Henning Koppel (Kopenhagen 1918-1981) studierte zunächst Zeichnen dann Bildhauerei bei Anker Hoffmann an der Königl. Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Mit der Gestaltung von Gold und Silber begann er im schwedischen Exil währendes 2. Weltkrieges bei Orrefors und Svenskt Tenn, 1945 kehrte er nach Kopenhagen zurück und arbeitete bis zu seinem Tod 1981 mit der Silberschmiede Georg Jensen zusammen. Seine Entwürfe, der sogenannte "New Look" hatten eine völlig neue, gestalterische Auffassung. Abgewendet von den Dekorelementen des Jugendstils und der Geometrik der Art-Déco Zeit, zeigen seine Arbeiten schliche Oberflächen mit einer organisch anmutenden, leicht asymmetrischen Grundform. Seine Arbeiten erhielten bei der Triennale in Mailand 1951, 1954 und 1957 die Goldmedaillen.

Schätzw. 30 000 - 50 000 EUR

Di 25 Jun

Geschenk-Kovsh aus Silber mit Kaiserlichem Doppeladler und Monogramm der Zarin Katharina der Großen Russland, datiert 1771 L. 33 cm Geschenk an einen Kosaken Unteroffizier der Don Armee (Michail) für treue Dienste, überreicht in Moskau am 18. April 1771. Silber, gegossen, getrieben und teilvergoldet. Im Spiegel der kaiserliche Doppeladler im Relief, an der Spitze eine Adlerbekrönung. Die Handhabe in Form einer bekrönten Kartusche mit dem Monogramm EJ II der Zarin Katharina II. An der Außenseite drei Kartuschen mit Inschriften und Datierung sowie einem Brustbild der Zarin. Ohne Punzierung. Ca. 484g. Etwas verbeult, berieben, Adlerbekrönung und Henkelansatz restauriert. Katharina II, genannt "Die Große" (1729-1796), geborene Sophie Auguste von Anhalt-Zerbst, war ab dem 9. Juli 1762 Kaiserin von Russland. Der Kovsh war ursprünglich ein ovales Trink- und Schöpfgefäss aus Metall und kam in Russland in der Mitte des 14. Jh. auf. In verschiedenen Größen und Materialien entwickelte er sich im Laufe der Jahrhunderte weiter. Im 16. und zu Beginn des 17. Jh. wurden Kovshe persönlich oder im Beisein des Zaren überreicht, daraus entwickelte sich der typische "Geschenk"-Kovsh, der zunächst an Kosaken und Steuereintreiber, später auch an Kaufleute. Dier hier vorliegende Form mit Russischem Doppeladler, Monogramm des Zaren/der Zarin, Titel des Zaren/der Zarin sowie Anlaß und Name des Beschenkten etablierte sich als typische Form. Die Tradition der Geschenkkovshe hielt sich bis in das frühe 19. Jh. Lit. Alexander von Solodkoff, Russische Goldschmiedekunst, 17.-19. Jahrhundert, S. 64ff. sowie Abb. 89 ff.

Schätzw. 10 000 - 15 000 EUR