Null Spanische Schule des XVIII. Jahrhunderts. Nach PIETER VAN AVONT (Mecheln 16…
Beschreibung

Spanische Schule des XVIII. Jahrhunderts. Nach PIETER VAN AVONT (Mecheln 1600-1652). "Heilige Familie und San Juanito". Öl auf Kupfer. Präsentiert Restaurierung und Übermalung. Maße: 22 x 17 cm; 32 x 27 cm (Rahmen). Dieses Gemälde lehnt sich eng an das Originalgemälde von Pieter Van Avont an, in dem, wie hier, die Heilige Familie in Begleitung von San Juanito dargestellt ist. Als flämischer Maler, Zeichner und Kupferstecher des Frühbarocks spezialisierte sich Peeter van Avont auf Porträts, religiöse (vor allem die Heilige Familie) und historische Themen und fertigte auch Kopien großer zeitgenössischer Meister wie Rubens oder Van Dyck an. Im Jahr 1620 erreichte er den Rang eines Meisters in der Malergilde seiner Heimatstadt Mechelen, obwohl er 1622 bereits in Antwerpen als Mitglied der St. Lukas-Gilde tätig war. In dieser Stadt ließ er sich nieder und erhielt 1631 das Bürgerrecht. Nach zwei Ehen ließ sich van Avont in Deurne bei Antwerpen nieder, wo er 1652 starb. Er arbeitete häufig mit anderen Meistern zusammen, was bei den mitteleuropäischen Meistern dieser Zeit aufgrund der starken Spezialisierung nach Gattungen im Barock üblich war. So arbeitete van Avont u. a. mit Jan Brueghel dem Älteren, David Vinckboons, Lucas van Uden und Jan Wildens zusammen. In seiner Werkstatt hatte er Schüler wie Frans Wouters, der schließlich 1634 in die Werkstatt von Rubens ging, um seine Ausbildung zu vervollständigen.

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Spanische Schule des XVIII. Jahrhunderts. Nach PIETER VAN AVONT (Mecheln 1600-1652). "Heilige Familie und San Juanito". Öl auf Kupfer. Präsentiert Restaurierung und Übermalung. Maße: 22 x 17 cm; 32 x 27 cm (Rahmen). Dieses Gemälde lehnt sich eng an das Originalgemälde von Pieter Van Avont an, in dem, wie hier, die Heilige Familie in Begleitung von San Juanito dargestellt ist. Als flämischer Maler, Zeichner und Kupferstecher des Frühbarocks spezialisierte sich Peeter van Avont auf Porträts, religiöse (vor allem die Heilige Familie) und historische Themen und fertigte auch Kopien großer zeitgenössischer Meister wie Rubens oder Van Dyck an. Im Jahr 1620 erreichte er den Rang eines Meisters in der Malergilde seiner Heimatstadt Mechelen, obwohl er 1622 bereits in Antwerpen als Mitglied der St. Lukas-Gilde tätig war. In dieser Stadt ließ er sich nieder und erhielt 1631 das Bürgerrecht. Nach zwei Ehen ließ sich van Avont in Deurne bei Antwerpen nieder, wo er 1652 starb. Er arbeitete häufig mit anderen Meistern zusammen, was bei den mitteleuropäischen Meistern dieser Zeit aufgrund der starken Spezialisierung nach Gattungen im Barock üblich war. So arbeitete van Avont u. a. mit Jan Brueghel dem Älteren, David Vinckboons, Lucas van Uden und Jan Wildens zusammen. In seiner Werkstatt hatte er Schüler wie Frans Wouters, der schließlich 1634 in die Werkstatt von Rubens ging, um seine Ausbildung zu vervollständigen.

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