Vasen

Empfohlene Lose

Géo CONDE (1891-1980). "Komposition". Öl auf Leinwand. Signiert in der unteren rechten Ecke. Maße: 50 x 61 cm. Provenienz: Nachlass von Herrn Louis Thirion, Möbel, die das 1923 von Gibert und Ogé erbaute und seitdem in Familienbesitz befindliche Privathaus ausstatten. Der Puppenspieler, Maler, Bildhauer, Keramiker und Musiker Georges Condé, genannt Géo Condé, wurde 1891 in Frouard (54) geboren und starb 1980 in Velaine-en-Haye. Schon früh beschäftigte er sich mit Marionetten, Malerei und Musik. Nach einem Architekturstudium in Brüssel und einer soliden Ausbildung als Pianist wurde er während des Ersten Weltkriegs Flieger. Er malte weiter und erfand eine kuriose Malbewegung: den Rondismus. Er arbeitete eine Zeit lang mit den Brüdern Mougin zusammen und entwarf Dekore für deren Steingutvasen, von denen einige seine Unterschrift im Dekor tragen. Als künstlerischer Leiter der Faïenceries de Lunéville, Saint-Clément und Badonviller bis in die 1930er Jahre entwarf er Modelle, die heute von Sammlern gesucht werden. Als Gründer der Kompanie "Le Théâtre de la Maison de Lorraine" bildete er Jacques Félix (den späteren Schöpfer der Comédiens de Chiffons und des Weltfestivals von Charleville-Mézières) in den Techniken der Marionette aus. Seine Kompanie bot bis in die 1960er Jahre Aufführungen mit Hand- und Fadenpuppen für alle Altersgruppen an. Ab 1923 stellte er in Nancy in drei verschiedenen Galerien aus und vor und nach dem letzten Krieg auch in Paris, wo er wegen seiner Originalität, seiner Lichtspiele und seiner oft leuchtenden Farben immer gut ankam. 1925 nahm er an der Exposition d'Art Indépendant teil, die vom Comité Nancy-Paris in den Galeries Poirel organisiert wurde. Bibl.: "http://histoirepatrimoinebleurvillois.hautetfort.com" T.C. "Géo Condé" in "Le Pays Lorrain" 1953.

Schätzw. 200 - 400 EUR