Beschreibung

Hu Zhengyan — Das Shi-Zhu-Zhai-Notizbuch — Shi zhu zhai jian pu - Das Buch vom Zehn-Bambus-Studienzimmer. Vier Bände mit Holzschnitt, Tusche und Farbe auf Papier, illustriert mit 283 Farbholzschnitten; Text auf Chinesisch. Bejing, Verlag Rong bao zhai xin ji 1952, Erstausgabe. Doppelseitig gebundene Blätter nach chinesischer Art im originalen, seidengebundenen Etui mit Knochenklammern. 31,5 x 21 cm. - Ursprünglich von dem Siegelschnitzer Hu Zhengyan (1584-1674) aus der Ming-Dynastie zusammengestellt, wurde das Werk erstmals um 1644 auf Gedichtpapier gedruckt. Sie enthält Schriftzeichen aus den antiken Klassikern und wird durch Blindprägung ergänzt und mehrfarbig bedruckt. Die entwickelten Techniken förderten die Kunst des Druckens zu dieser Zeit. Nur wenige Exemplare des Originals überlebten. Eine wurde später von dem Historiker Zheng Zhenduo und dem Schriftsteller Lu Xun entdeckt und wurde zur Meisterkopie der Republik, die von Zheng Zhenduo in den 1930er Jahren neu aufgelegt wurde. Diese Ausgabe war jedoch aufgrund des schlechten Zustands des Vorlagentextes unvollständig. Der Druck des Studios Rong Bao Zhai in Peking aus dem Jahr 1952 ist eine originalgetreue Reproduktion der Ausgabe des 17. Jahrhunderts aus nachgeschnittenen Blöcken und sogar mit der Blindstempeltechnik der gauffrage (gonghua "geprägtes Muster" oder "gewölbtes Muster").

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Hu Zhengyan — Das Shi-Zhu-Zhai-Notizbuch — Shi zhu zhai jian pu - Das Buch vom Zehn-Bambus-Studienzimmer. Vier Bände mit Holzschnitt, Tusche und Farbe auf Papier, illustriert mit 283 Farbholzschnitten; Text auf Chinesisch. Bejing, Verlag Rong bao zhai xin ji 1952, Erstausgabe. Doppelseitig gebundene Blätter nach chinesischer Art im originalen, seidengebundenen Etui mit Knochenklammern. 31,5 x 21 cm. - Ursprünglich von dem Siegelschnitzer Hu Zhengyan (1584-1674) aus der Ming-Dynastie zusammengestellt, wurde das Werk erstmals um 1644 auf Gedichtpapier gedruckt. Sie enthält Schriftzeichen aus den antiken Klassikern und wird durch Blindprägung ergänzt und mehrfarbig bedruckt. Die entwickelten Techniken förderten die Kunst des Druckens zu dieser Zeit. Nur wenige Exemplare des Originals überlebten. Eine wurde später von dem Historiker Zheng Zhenduo und dem Schriftsteller Lu Xun entdeckt und wurde zur Meisterkopie der Republik, die von Zheng Zhenduo in den 1930er Jahren neu aufgelegt wurde. Diese Ausgabe war jedoch aufgrund des schlechten Zustands des Vorlagentextes unvollständig. Der Druck des Studios Rong Bao Zhai in Peking aus dem Jahr 1952 ist eine originalgetreue Reproduktion der Ausgabe des 17. Jahrhunderts aus nachgeschnittenen Blöcken und sogar mit der Blindstempeltechnik der gauffrage (gonghua "geprägtes Muster" oder "gewölbtes Muster").

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Chen, WangLeporello mit 12 ganzseitigen Zeichnungen mit Landschaftsdarstellungen. 1720-1792. Je Tusche und Aquarell auf Seide, auf Unterlage montiert u. eingefasst in Seidenbordüre. Sichtmaß je ca. 27,5 x 39 cm. Je in der Darstellung in chinesischer Sprache bezeichnet sowie mit Stempelsignatur versehen. Gebunden als Leporello mit Holzdeckeln, VDeckel mit Gravur sowie 2 fragmentarisch erhaltenen Etiketten, hiervon eines in chin. Sprache beschriftet. China Chen, Wang Leporello mit 12 ganzseitigen Zeichnungen mit Landschaftsdarstellungen. 1720-1792. Je Tusche und Aquarell auf Seide, auf Unterlage montiert u. eingefasst in Seidenbordüre. Sichtmaß je ca. 27,5 x 39 cm. Je in der Darstellung in chinesischer Sprache bezeichnet sowie mit Stempelsignatur versehen. Gebunden als Leporello mit Holzdeckeln, VDeckel mit Gravur sowie 2 fragmentarisch erhaltenen Etiketten, hiervon eines in chin. Sprache beschriftet. Die Zeit der Quing-Dynastie (1644-1912), eine bewegte und ereignisreiche Ära in der Geschichte Chinas, war zugleich eine der schöpferischsten Epochen in der Geschichte der chinesischen Malerei. Geprägt von einer Mischung aus traditionellen Stilen sowie Einflüssen der westlichen Welt, welche von Jesuiten nach China gebracht wurden, zeichnete sich die Kunst der Malerei, der Keramik und des Kunsthandwerks durch eine neu gewonnene Vielfalt und Raffinesse aus und entwickelte sich über die bisher geltenden Grenzen normativer Darstellungen hinaus. - Wang Chen, ein Künstler dieser Dynastie, stammte aus Taicang in der Provinz Jiangsu. Entgegen aufkommender Neuerungen verpflichtete er sich Berichten zufolge einer strikten Beibehaltung traditioneller Maltechniken, weshalb er zusammen mit den Künstlern Wang Jiu, Wang Su und Wang Yu (1662-1748) nach der Malergruppe "Vier Wangs" als einer der "Vier kleinen Wangs" bezeichnet wurde. - In der traditionellen Malerei wird die Natur nicht als eigenständiges Thema behandelt, sondern vielmehr wird ihr Verhältnis zum Menschen und zum menschlichen Geist in Bezug auf sein Ausmaß erforscht. Zudem verlangt das Studium der Malerei einen langen Lernprozess und viel Übung, weshalb die Schüler oft über Jahre hinweg die Bilder ihrer Meister kopierten. In vorliegenden zwölf Zeichnungen studiert Wang Chen in scheinbar subtiler Einfachheit sowie unter der Verwendung von kräftigen Pinselstrichen die Werke von Künstlern wie Zhu Rui (Song-Dynastie), Cao Yunxi, Zhao Zhòngmù (Yuan-Dynastie), Huang Yifeng u.a. Die Zeichnungen je kalligraphisch bezeichnet und mit Stempelsignatur versehen ("Wang Chen" (vgl. The Metropolitan Museum of Art, 1989.363.163), "Wang Chén shuhuà", "Wang Chen zhiyìn" sowie "Zibing" und "Pengxin" als Beinamen von Wang Chen). - Materialbedingt nur wenig fleckig. Insgesamt sehr gut erhalten. China - Leporello with 12 full-page drawings depicting landscapes. Each ink and watercolour on silk, mounted on backing and framed in silk border. Each inscribed in Chinese in the image and with stamp signature. Bound as leporello with wooden covers, front cover with engraving and 2 fragmentary labels, one of which is inscribed in Chinese. - The period of the Quing Dynasty (1644-1912), a turbulent and eventful era in China's history, was also one of the most creative periods in the history of Chinese painting. Characterised by a mixture of traditional styles and influences from the Western world brought to China by Jesuits, the art of painting, ceramics and craftsmanship was characterised by a newfound diversity and sophistication and developed beyond the previous boundaries of normative representations. - Wang Chen, an artist of this dynasty, originated from Taicang in Jiangsu province. Contrary to the emerging innovations, he reportedly committed himself to a strict adherence to traditional painting techniques, which is why he, together with the artists Wang Jiu, Wang Su and Wang Yu (1662-1748), was named one of the "Four Little Wangs" after the painter group "Four Wangs". - In traditional painting, nature is not treated as a subject in its independence, but rather its relationship to man and the human spirit is explored in relation to its scale. Moreover, the study of painting requires a long process of learning and extensive practice, which is why students often spent years copying the paintings of their masters. In the present twelve drawings, Wang Chen studies the works of artists such as Zhu Rui (Song dynasty), Cao Yunxi, Zhao Zhòngmù (Yuan dynasty), Huang Yifeng and others with seemingly subtle simplicity and the use of bold brushstrokes. The drawings each inscribed in calligraphy and with stamp signature ("Wang Chen", "Wang Chén shuhuà", "Wang Chen zhiyìn" as well as "Zibing" and "Pengxin" as epithets of Wang Chen). - Only slightly stained due to the material. Altogether in very well preserved condition.