Upcoming auctions
1 / 4

To modify your purchase order,
contact the auction house.

live November 7 | 10:00 AM
Schmidt Kunstauktionen Dresden

691 - Seltenes Muster-Türkenkoppchen. Meissen. 1783–1812.

Starting price

€500

The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.

Registrations are closed for this sale. You cannot place a bid.

The converted amounts are provided for informational purposes only. Only the currency determined for the sale by the auction house is binding. You can select a different currency by going to the "Preferences" page in your profile.

Fees including the auction house's fees and the platform's fees. For further details, please refer to the auction house's General Terms and Conditions of Sale.

Estimation

€600 - 700

Sale fees

28.5%

Seltenes Muster-Türkenkoppchen. Meissen. 1783–1812. Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Porcelain, glazed, in Unterglasurblau staffiert. Auf der Wandung ein chinesisches Landschaftsdekor. Der Mündungsrand innenwandig mit umlaufender Gitterbordüre, der Boden mit drei kleinen Blättern. Unterseits in Aufglasurschwarz mit der Bestell-Nr. "No: 94. G." und der Präge-Nr. "43". Zur Bestell-Nr. vgl.: Türkenkoppchen mit Musterdekor. Meissen, 3. Viertel 18. Jh., Bayrisches Nationalmuseum, InvNr. Ker 1764, abgebildet in: Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710 – 1810. Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. S. 128, KatNr. 569. "Obwohl der Absatz des Meißner Porzellans nach der Türkei zeitweilig stagnierte oder ganz unterbunden war, nimmt er auch während der Direktion Marcolinis insgesamt beachtlichen Umfang an. Für die Jahre 1782–84, 1794—95, 1802 und 1812 sind Bestellungen auf Zehntausende Stück Koppchen, Flaschen und Tintenfässer in den makedonisch-türkischen Handelsraum nachweisbar. [...]. Die häufig wiederkehrenden, stückzahlmäßig großen Bestellungen auf ein verhältnismäßig enges Warensortiment führten zu einer Art Standardisierung der Artikel. Ab 1783 beziehen sich alle türkischen Bestellungen auf Musterstücke, die einen Kennbuchstaben und Kennziffern mit schwarzer Muffelfarbe auf dem Boden eingebrannt hatten. In der Dresdener Porzellansammlung hat sich eine beachtliche Zahl solcher Musterstücke erhalten, auch in anderen Sammlungen kommen sie vereinzelt vor." (zitiert nach: Johannes Just: Marken und Markierungen auf Meissner Porzellan ab 1775. In: Keramos 51–1971. S. 22ff). Wir danken Herrn Dr. Sebastian Bank, Dresden, für freundliche Hinweise. Maße: D. 6,3 cm, H. 4 cm. Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kaendler (Plastik).

Text translated by DeepL.
Only the original version is legally binding

Auction details

86th Fine Art Auction
Saturday, November 7
10:00 AM
Bautzner Str. 99
01099 Dresden, Germany

Auction house

Schmidt Kunstauktionen Dresden +49 3 51 81 19 8787 mail@schmidt-auktionen.de
On Drouot for 5 years avec More than 6,000 lots published

Delivery is optional. You can use the carrier of your choice. The stated price does not include the lot price or the auction house fees.

Delivery Options

Log in or create an account to learn more about your delivery options for this sale!