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Schmidt Kunstauktionen Dresden

441 - Otto Dix, Porträt Katharina König. 1962.

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Otto Dix, Porträt Katharina König. 1962. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel Katharina König-Dix 1939 Dresden Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden Pencil drawing auf einer Gästebuchseite (Doppelbogen). U.re. signiert und datiert "Dix 62 – 7.9." U.li. bezeichnet "Kathi [oder Käthi]". Auf der Innenseite des Bogens in Kugelschreiber von Otto Dix bezeichnet "für Richard, den weltgrößten Porzellanpabst in der Hoffnung auf baldiges Wiederholen Juli 1963 Otto Dix – auch seiner Frau und seiner lieblichen Tochter meine Grüße". Verso ein weiterer Gästebucheintrag vom 30. Juli 1963 "Unser erstes Zusammentreffen möge nicht das letzte sein. Mit freundlichen Grüßen auf ein baldiges Wiedersehen, Ihr Ludwig Zepner, Bärbel Fischer / L. Zepner, Meissen Kapellenweg 1". Aus dem Gästebuch Richard Seyffarths, Dresden. Nicht im WVZ Lorenz. Provenienz: Nachlass Richard Seyffarth, Dresden. Der Porzellanrestaurator Richard Seyffarth war mit Otto Dix seit den frühen 1920er Jahren bekannt. Ab Mitte der 1940er Jahre verband beide eine enge Freundschaft, welche sie in den 1950er und 1960er Jahren u.a. in gemeinsamen Wanderungen pflegten. Die Beziehung zwischen Seyffarth und Dix dokumentiert Diether Schmidt in dem 1981 erschienen Buch "Otto Dix im Selbstbildnis". Eine weitere Erwähnung findet Seyffarth in Kim Jung-Hee: Frauenbilder von Otto Dix: Wirklichkeit und Selbstbekenntnis. In: Diether Schmidt "Otto Dix im Selbstbildnis". Berlin 1981. S. 254f. Diese Freundschaft erstreckte sich auch auf Dix'' Geliebte Käthe König, die der Künstler 1927 in Dresden kennenlernte und die er auch nach seinem Umzug nach Hemmenhofen regelmäßig in Dresden besuchte und mit welcher er nahezu täglichen Briefkontakt pflegte. Aus der Beziehung ging die Tochter Katharina (Kathi) hervor, die Käthe gegen Dix'' Willen 1939 zur Welt brachte. Otto Dix schuf von Katharina u.a. das Gemälde "Schwangere", 1966, Öl auf Pressholz (WVZ Löffler 1966/2) und die Lithografie "Junge Frau", 1966, Lithografie (WVZ Karsch 314). Lit.: Birgit Joost: "Süßer Schatz und süßes Schätzchen" Otto Dix'' Briefe an Käthe und Katharina König in Dresden, in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2014, S. 122–144. Maße: 26,9 x 20 cm. Please note that according to German law there is 2,5% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel 1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät.

Text translated by DeepL.
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Auction details

86th Fine Art Auction
Saturday, November 7
10:00 AM
Bautzner Str. 99
01099 Dresden, Germany

Auction house

Schmidt Kunstauktionen Dresden +49 3 51 81 19 8787 mail@schmidt-auktionen.de
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