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Christian Friedrich Gonne 1813 Dresden – 1906 ebenda Signiert, ortsbezeichnet und datiert "F. Gonne Dresden 1844" u.li. Ausgestellt in: Jahresausstellung der Königlich Sächsischen Akademie der Künste zu Dresden, 1845. Es heißt dort zum Thema: "Ein Volkssänger bezweckt durch Schilderung der Macht der Liebe die verschiedensten Eindrücke nach den Lebensaltern und Ständen hervorzubringen." Verzeichniß der vom 6. Juli 1845 an in der K. Sächs. Akademie der Künste zu Dresden öffentlich ausgestellten Werke der bildenden Kunst, Dresden 1845, S. 17. Maße: 95 x 127 cm. Christian Friedrich Gonne 1813 Dresden – 1906 ebenda Als Sohn eines Arztes begann er zunächst ein Medizinstudium. 1834 kam er an die Kunstakademie Dresden, eine erste Prämie erhielt er nach zweijährigem Studium. Anschließend ging er als Lehrer nach Posen, anschließend auf Studienreisen nach Antwerpen, Berlin und München und darauf nach Rom. Ende der 1840er Jahre kehrte Gonne in seine Heimat zurück und erhielt dort vom Sächsischen Kunstverein den Auftrag, ein Altarbild für die Stadt Schellenberg (heute Augustusburg in Sachsen) zu malen. Es folgten weitere Aufträge für Altargemälde. 1848 schuf er die Wandmalereien im Palais Oppenheim. 1857–90 war Gonne Professor an der Dresdner Akademie der Künste. 1875–77 Fertigung des Mittelbildes "Die Poetische Gerechtigkeit mit Helden aus Drama und Oper" in der Deckenmalerei des oberen Vestibüls der Südseite der Semperoper. Verheiratet war Gonne mit Philippine Kaskel (1813–1889), Tochter des Michael Kaskel (1775–1845) und der Sara Schlesinger (1774–1858), Schwester des Carl von Kaskel, welcher Inhaber des Bankhaus Kaskel war, der späteren Dresdner Bank. Gonne verstarb in Dresden und wurde auf dem Trinitatisfriedhof im Familiengrab Kaskel beigesetzt.
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