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Adolf Dressler "Gefangene Österreicher am Freiburger Bahnhof von Breslau 1866". Nach 1866. Adolf Dressler 1833 Breslau – 1881 ebenda Oil on canvas. U.li. signiert "Adolf Dressler". Verso nochmals signiert, ausführlich betitelt und datiert "1866". In einer Berliner Leiste gerahmt. Bekannt ist Adolf Dresslers großformatiges Gemälde "Transport österreichischer Gefangener auf dem Freiburger Bahnhof in Breslau 1866", das sich im Museum der Bildenden Künste seiner Breslauer Heimat befand und heute in der Alten Nationalgalerie Berlin, InvNr. F.V. 22, bewahrt wird. Sein Biograf Hans Scheyer berichtet, dass Dressler das denkwürdige Ereignis in mehreren Skizzen festgehalten habe. Höchstwahrscheinlich lagen diese dann auch vorliegendem Gemälde zu Grunde. Im Vergleich zum Berliner Bild wurde hier noch stärker die natürliche Verbundenheit der beiden im Preußisch-Österreichischen Kriege kämpfenden Staaten ins Blickfeld genommen: Ein preußischer Bürger reicht einem der österreichischen Gefangenen ein Glas Bier in den Zug. Dass viele Zeitgenossen den deutsch-deutschen Waffengang als überflüssig empfanden, sogar als absurd, liegt in Anbetracht der Szene auf der Hand. Lit.: Ernst Scheyer: Adolf Dreßler und seine Schule schlesischer Landschaftsmalerei, in: Schlesische Monatshefte VI (1931), S. 246–254. Maße: 16,5 x 33,5 cm, Ra. 33,2 x 40 cm. Adolf Dressler 1833 Breslau – 1881 ebenda 1849–53 Kunstunterricht bei Johann Heinrich Christoph König und Ernst Resch. 1855 Ausstellungsbeteiligung im Schlesischen Kunstverein. Weitere Studien bei Jakob Becker in Frankfurt am Main. 1858 in der Kronberger Malerkolonie. 1864 Rückkehr nach Breslau und Heirat. Ab 1879 Leiter des Ateliers für Landschaftsmalerei im Museum der Bildenden Künste Breslau.
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