To modify your purchase order,
contact the auction house.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Registrations are closed for this sale. You cannot place a bid.
The converted amounts are provided for informational purposes only. Only the currency determined for the sale by the auction house is binding. You can select a different currency by going to the "Preferences" page in your profile.
Fees including the auction house's fees and the platform's fees. For further details, please refer to the auction house's General Terms and Conditions of Sale.
ALEXIS PRELLER (SÜDAFRIKANER, 1911–1975) STUDIE FÜR EINEN URNENKOPF signiert Preller unten rechts Bleistift und Gouache auf Papier 29,3 x 24,1 cm (50,9 x 48,8 cm gerahmt) Aus einer Privatsammlung, Cambridge Provenienz Nachlass von Guna Massyn Auktion, Strauss and Co, Johannesburg Von der oben genannten Auktion erworben von der Privatsammlung „The DinksFãStan“ Alexis Preller wurde 1911 in Pretoria geboren und gab seine Karriere als Angestellter auf, um an der Westminster School of Art in London (1934) und an der Académie de la Grande Chaumière in Paris (1937) zu studieren. Als unersättlicher Leser und begeisterter Reisender ließ er sich von der altägyptischen, griechischen und etruskischen Kunst, der frühen italienischen Renaissance sowie den Kulturen Süd- und Zentralafrikas inspirieren und schuf so eine Ausdrucksweise, die weder traditionell europäisch noch avantgardistisch-modernistisch war, sondern ganz und gar seine eigene. Sein reifer Stil verband die Natur mit afrikanischen Masken und Kunst, wie in „Basuto Allegory“ (1947), während Besuche in Ndebele-Siedlungen die „Mapogga“-Frauen und ihre geometrischen Wandmalereien in sein Werk einfließen ließen. Der Einfluss von Piero della Francesca und ägyptischen Wandmalereien zeigt sich deutlich in „Hieratic Women“ (1956), und sein Spätwerk wurde zunehmend abstrakter, inspiriert von der Raumfahrt und dem Universellen. Oft mit dem Expressionismus und Surrealismus verglichen – eine Einordnung, die er ablehnte – und als „Gauguin Südafrikas“ bezeichnet, widersetzte sich Preller einer einfachen Kategorisierung und ist nach wie vor eine bedeutende Größe auf dem südafrikanischen Kunstmarkt. Preller starb am 13. Dezember 1975 und wurde in Dombeya beigesetzt, seinem von Norman Eaton entworfenen Anwesen. Tage später kam seine Lebensgefährtin und Atelierassistentin Guna Massyn bei einem Autounfall ums Leben, während sie die Beerdigung organisierte. Da Massyn ohne Testament starb, ging Prellers Nachlass, einschließlich eines umfangreichen Archivs seiner Werke, an Massyns Mutter über, die die Sammlung auf den Markt brachte. Das vorliegende Werk befand sich zuvor im Nachlass von Guna Massyn.
Delivery is optional. You can use the carrier of your choice. The stated price does not include the lot price or the auction house fees.