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A Viking battle axe made of iron with silver inlays in the Jelling style, 10th century Eiserne Axt mit kurzem, stumpfen Nacken. Oben gekerbte und unten spitz ausgezogene Schaftlappen, die ein ovales, vorne mit einer Rinne versehenes Schaftloch begrenzen. Die Klinge oben annähernd waagrecht verlaufend, mit leicht gewölbter Schneide, die nach unten etwas ausgezogen ist. Entsprechend verläuft die untere Kante gebogen. Die Seiten der Axt mit Ausnahme der letzten 2,5 cm vor der Schneide vollflächig mit einer komplexen und aufwändigen Silbertauschierung verziert. Auf den Seiten der Schneide in einem trapezoiden Feld jeweils ein mehrfach gewundenes Tier mit schlankem, bandförmigem Körper, dessen Rumpf und Gliedmaßen flechtbandartig ineinander verschlungen sind. Die Ränder mit einer vertieften Linie abgesetzt, die Gelenke durch Punkte markiert. Der Kopf mit einer „papageienschnabelartig" geformten Schnauze, deren oben gezackter Maulspalt scharfe Zähne andeutet. Augen und Ohren gut erkennbar. Obwohl in der Anlage ähnlich, unterscheidet sich die Ausführung des Tiers auf beiden Seiten im Detail. Die Tiere am Rand durch eine Linie mit Kreisaugen an den Ecken und entlang der Außenseite eingefasst. Nacken, Schaftlappen und vorderster Teil der Klinge mit Flechtbändern aus im rechten Winkel verschlungenen Linien verziert, diese durch vertikal verlaufende Reihen aus Kreispunkten getrennt. Auf den Schaftlappen noch großteils mit Korrosionsprodukten bedeckt. Die Verzierung insgesamt sehr gut erkennbar und weitgehend aber dezent von Oxydauflagen und Inkrustationen befreit, ohne die Axt in Ihrer Substanz anzugreifen. Die Eisensubstanz hervorragend erhalten, ohne tiefgreifende Korrosionsnarben. Prachtexemplar einer wikingischen Streitaxt mit charakteristischer Tierdarstellung im Jelling-Stil von erlesener Qualität. KULTURGUT! Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung, übernommen in den späten 90er Jahren aus der Sammlung des Vaters. Condition: I - II
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