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Lisel Salzer* (Wien 1906 - 2005 Seattle) Drei Schwestern, 1967 Öl/Platte 76 x 60,7 cm signiert Lisel Salzer, datiert 1967 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE °€ 1400 - 2400 STARTPREIS / STARTING PRICE °€ 1400 Lisel Salzer wuchs in einer wohlhabenden jüdischen Familie in Wien auf. Ab 1922 studierte sie an der Wiener Frauenakademie bei Hermann Grom-Rottmayer und Ferdinand Kitt; 1929 schloss sie ihre Ausbildung ab. Bereits 1928 stellte sie als eine der ersten Künstlerinnen in der Wiener Secession aus. Ein Studienaufenthalt in Paris führte sie im selben Jahr in die Klasse von André Lhote und vermittelte ihr prägende Eindrücke der französischen Moderne. In Wien unterhielt Salzer ein Atelier, das zum Treffpunkt eines intellektuellen und künstlerischen Freundeskreises wurde; dazu zählten Hilde Spiel, Bettina Bauer-Ehrlich, Georg Ehrlich und Erich Zeisl. Mit Bettina und Georg Ehrlich war sie auch der Zinkenbacher Malerkolonie verbunden. In deren Umfeld wirkten Oskar Laske, Josef Dobrowsky, Ludwig Heinrich Jungnickel, Louise Merkel-Romée, Georg Merkel, Ernst Huber und Gudrun Baudisch-Wittke. Die Künstlergemeinschaft im Salzkammergut vereinte Malerei, Grafik, Keramik und angewandte Kunst. Lisl Weil steht als österreichisch-jüdische Künstlerin und Emigrantin für eine vergleichbare, durch Verfolgung und Exil unterbrochene Künstlergeneration. Salzers Frühwerk umfasst sensible Porträts, Figurenbilder und Landschaften in Öl, Aquarell und Zeichnung. Als Jüdin emigrierte sie 1939 über Paris nach New York. In den USA arbeitete sie als Porträtmalerin, Grafikerin und ab 1945 als Emailkünstlerin. Nach Aufenthalten in Arizona und Kalifornien übersiedelte sie 1950 nach Seattle, wo sie unter anderem im Frye Art Museum und im Seattle Art Museum ausstellte. 2002 erhielt sie eine Einzelausstellung im Museum der Zinkenbacher Malerkolonie; 2003 das Goldene Verdienstzeichen des Landes Salzburg. Salzer starb 2005 in Seattle.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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