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BIGOT, Georges. Japanische Skizzen. Tokio, 1886. Folio, (29) Blätter mit Abbildungen und 3 leere Blätter. Nach japanischer Art geheftet (Schmutzflecken, Abriebspuren und Wasserflecken am Einband, einige kleine Randmängel, aber Innenseiten in gutem Zustand). Gutes Exemplar. Die Illustrationen bestehen aus 29 Radierungen, die in Schwarz auf japanischem Büttenpapier gedruckt sind, mit Rand rundum. Betitelt „Album“ auf der ersten Abbildung. Die Buchdeckel sind auf der Vorderseite mit einem sehr großen Titelstich mit einer weiblichen Figur und auf der Rückseite mit einer Szene aus dem japanischen Theater verziert. Einige sind signiert und tragen einen in das Bild eingravierten Titel. Georges Bigot (1860–1927), Zeichner und Kupferstecher, der von 1882 bis 1899 in Japan lebte. Fasziniert von der Gesellschaft der Meiji-Zeit, stellte er den Alltag, die Berufe, Trachten und gesellschaftlichen Veränderungen in zahlreichen Zeichnungen, Radierungen und Aquarellen das Alltagsleben, die Handwerksberufe, die Trachten und die gesellschaftlichen Veränderungen dar, schuf dabei aber auch zahlreiche Karikaturen und bissige Szenen. Sein langer Aufenthalt stellt die prägendste Phase seines Schaffens dar, doch seine Veröffentlichungen wurden vom nationalistischen Japan verboten, das ihn bereits 1900 des Landes verwies.