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SITZENDER GANESHA AUS INDONESISCHEM STEIN, 12. JAHRHUNDERT Maße: Höhe 20 cm, Breite 11 cm, Tiefe 8,5 cm Gewicht: 2313 Gramm Ein kompaktes Steinrelief, das Ganesha frontal sitzend auf einer hohen rechteckigen Platte darstellt. Die elefantenköpfige Gottheit füllt fast die gesamte Fläche aus; sein langer Rüssel senkt sich und windet sich über den Körper, während sich mehrere Arme in einer dichten, symmetrischen Anordnung um ihn herum erheben. Ein hoher Kopfschmuck und breite Ohren rahmen das Gesicht ein, und die Figur ruht auf einem gestuften Sockel mit lotusartigen Zierleisten. Die Schnitzerei ist durch Alter und Abnutzung weicher geworden, doch die wichtigsten ikonografischen Merkmale sind nach wie vor auf den ersten Blick erkennbar. Rund um den Kopf und in den Vertiefungen sind Spuren von rötlichem Pigment oder ritueller Färbung erhalten. Ganesha verbreitete sich besonders gut über verschiedene Regionen hinweg, da seine Identität so unverkennbar ist: Der Elefantenkopf, der dickbäuchige Körper und die zahlreichen Arme machten ihn erkennbar, selbst wenn lokale Bildhauerstile Proportionen und Details veränderten. Seine Rolle als Beseitiger von Hindernissen und Schutzpatron glückverheißender Anfänge sorgte zudem für eine ungewöhnlich breite Anziehungskraft bei den Gläubigen. Was dieser Steinfigur heute ihren Charakter verleiht, ist das Zusammenspiel von Ikonografie und Verwitterung. Die einst schärferen Schnitzzüge sind abgerundet und taktil geworden, während Pigmente und Ablagerungen in den Vertiefungen haften geblieben sind. Anstatt die Figur zu schmälern, verleiht diese weiche Oberfläche dem Relief den Eindruck eines Objekts mit einer langen rituellen und materiellen Geschichte.
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