To modify your purchase order,
contact the auction house.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Registrations are closed for this sale. You cannot place a bid.
The converted amounts are provided for informational purposes only. Only the currency determined for the sale by the auction house is binding. You can select a different currency by going to the "Preferences" page in your profile.
Fees including the auction house's fees and the platform's fees. For further details, please refer to the auction house's General Terms and Conditions of Sale.
Von Daniel Drew unterzeichneter Scheck über 1.000.000 Dollar auf dem Höhepunkt der Erie-Eisenbahnkriege (1868) US-amerikanischer Geschäftsmann, Finanzier und Eisenbahnunternehmer (1797–1879), der zu einem der berüchtigten „Raubritter“ des Gilded Age und zu einem der mächtigsten Spekulanten an der Wall Street wurde. Drew häufte durch Dampfschiffe, Eisenbahnen und Börsengeschäfte ein Vermögen an, doch seine lange finanzielle Karriere endete im Bankrott. Bankscheck der Manhattan Company, 7,75 x 3, von einer anderen Hand ausgefüllt und von Drew mit „D. Drew“ unterzeichnet, zahlbar an Daniel Drew über 1.000.000 Dollar, 28. Oktober 1868. Auf eine etwas größere Kartonunterlage aufgezogen und in sehr gutem bis gutem Zustand, mit vereinzelten Verfärbungen, Stempelschnitten und vertikalen Falten, von denen eine durch den Nachnamen in Drews Unterschrift verläuft. Daniel Drew war einer der bedeutendsten Wall-Street-Spekulanten des 19. Jahrhunderts, der durch Bankgeschäfte, Eisenbahnfinanzierungen und aggressive Börsengeschäfte ein Vermögen machte. In den 1860er Jahren war er eng mit der Erie Railway verbunden, wo sein Konflikt mit Cornelius Vanderbilt 1868 im berüchtigten „Erie-Krieg“ gipfelte. Als Vanderbilt versuchte, die Kontrolle über die Eisenbahn zu erlangen, konterten Drew, Jay Gould und James Fisk mit der Ausgabe enormer Mengen neuer Erie-Aktien, wodurch sie Vanderbilts Übernahmeversuch letztendlich vereitelten. Der daraus resultierende Vergleich im Juli 1868 umfasste Aktien, Bargeld und Wertpapiere im Wert von mehreren Millionen Dollar und markierte einen Wendepunkt im Kampf um die Kontrolle über die Erie Railway. Dieser außergewöhnliche Scheck über 1.000.000 Dollar (entspricht etwa 23,5 Millionen Dollar in heutiger Kaufkraft) stammt vom 28. Oktober 1868, unmittelbar nach diesem Machtkampf und inmitten einer weiteren Phase schwerer Turbulenzen an der Wall Street. Drew beteiligte sich an der Praxis des „Geldsperrens“, bei der große Summen dem Umlauf entzogen wurden, um die Kreditvergabe zu verknappen und den Aktienkurs von Erie zu drücken, indem Spekulanten, die auf geliehenes Geld angewiesen waren, zum Verkauf gezwungen wurden. Allein zwischen dem 1. Juli und dem 24. Oktober stieg die Marktkapitalisierung von Erie von etwa 34,3 Millionen Dollar auf 57,8 Millionen Dollar, während mehr als 12 Millionen Dollar an Greenbacks gebunden wurden und der daraus resultierende Kreditdruck so ernst wurde, dass Finanzminister Hugh McCulloch andeutete, die Regierung sei bereit, bei Bedarf zusätzliche Währung bereitzustellen. Der von Drew auf eigene Rechnung ausgestellte Scheck über diese enorme Summe wurde genau in diesem turbulenten Moment seiner finanziellen Laufbahn ausgestellt – nur wenige Monate nach dem „Erie-Krieg“ und zu einer Zeit, als seine ehemaligen Verbündeten Gould und Fisk ihre Kontrolle über die Eisenbahn festigten. Drews Vermögen sollte schließlich zusammenbrechen; nach weiteren Spekulationsverlusten und der Panik von 1873 meldete er 1876 Insolvenz an.
Delivery is optional. You can use the carrier of your choice. The stated price does not include the lot price or the auction house fees.