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Chiswick Auctions

510 - Eine seltene chinesische Longquan-Seladon-Schale mit „Zweifisch“-Motiv, Song- oder Yuan-Dynastie 宋或元 龍泉青釉印雙魚折沿盤. Die Schale mit schlichten, abgerundeten Seitenwänden, die sich von einem sanft sich verjüngenden Fuß zu einem breiten, ausgestellten Rand erheben, ist am Rand reich verziert mit einem Paar fein geformter Fische und vollständig mit einer dicken, hellgrünen Glasur überzogen, die an den Rändern zu einem pilzfarbenen Ton ausläuft. Größe: (13 cm Durchmesser) Anzahl: (1) Provenienz: Aus einer französischen Privatsammlung, die in den 1960er–1980er Jahren in Hongkong zusammengetragen wurde 來源: 法國私人收藏,1960-1980年代在香港組成 Anmerkungen: Dieses Los wird ohne Mindestpreis angeboten. Schalen dieser Art weisen typischerweise ein aufrecht stehendes Blütenblattmuster am Außenrand auf, wie es bei vielen Exemplaren in bedeutenden Museumssammlungen und bei Auktionen zu sehen ist. Das vorliegende Los unterscheidet sich von diesen Beispielen, da es auf das aufrechte Blütenblattmuster verzichtet und stattdessen elegant schlichte Außenwände aufweist. Eine vergleichbare Schale mit demselben Motiv, die der Südlichen Song-Dynastie zugeordnet wird, wurde am 28. Mai 2014 bei Christie’s Hongkong, Los 3228, versteigert. Ein Schalenpaar symbolisiert Fruchtbarkeit und Eheglück. Das Motiv lässt sich bis in die Han-Dynastie zurückverfolgen – so waren beispielsweise mit dem „Zwillingsfisch“-Motiv verzierte Bronzegefäße von der Östlichen Han-Dynastie bis zur Jin-Dynastie beliebt. Eine Bronzeschale mit einer Zwillingsfisch-Verzierung auf der Innenseite befindet sich im Lee Kong Chian Art Museum in Singapur und ist abgebildet im „Lee Kong Chian Art Museum Catalogue: National University of Singapore“, Singapur, 1990, S. 306, Nr. 336. Diese Bronzegefäße dienten als Vorbilder und inspirierten spätere Töpfer dazu, Keramik mit ähnlichen Mustern herzustellen. Seitdem wurden Yue-Keramiken aus der Westlichen Jin-Dynastie mit dem Motiv der beiden Fische ausgegraben, und eine Schale dieser Art mit eingeritzter Verzierung wird von S. Pierson im „Illustrated Catalogue of Celadon Wares in the Percival David Foundation of Chinese Art“, 1997, S. 39, Nr. 250. Bemerkenswert ist, dass das Muster auf dieser Schale das Fischpaar nebeneinander zeigt, wie es auch auf früheren Bronzegegenständen zu finden ist, und nicht die kreisförmige Darstellung „schwimmender“ Fische, wie sie auf späteren Keramiken zu sehen ist. Spätere Keramiken mit Seladon-Glasur und diesem Motiv waren sehr beliebt, wobei die Longquan-Öfen während der späten Südlichen Song-Dynastie und bis in die Ming-Dynastie hinein das Zentrum der Produktion bildeten. Einige Exemplare dieser Keramiken, die auf die 1320er Jahre datiert werden, wurden aus der Ladung eines Handelsschiffs geborgen, das vor der Küste von Sinan in Südkorea gesunken war, und sind in der „Sonderausstellung zu den vor der Küste von Sinan gefundenen Kulturgütern“ im Nationalmuseum von Korea, Seoul, 1977, Abb. 28. Ähnliche Schalen aus der Yuan-Dynastie befinden sich in der Sammlung des British Museum, gestiftet von Sir Percival David, Zugangsnummern 1931,1118.1 und 1931,1118.2. Ein Paar ähnlicher Schalen wurde am 26. Mai 2014 bei Bonhams Hongkong unter der Losnummer 87 angeboten. Die Außenwände ähnlicher Schalen sind meist mit aufwärts gerichteten Lotusblüten verziert, wie dies in den Sammlungen großer Museen und bei den meisten Exemplaren auf Auktionen zu beobachten ist. Dieses Exemplar hingegen ist einzigartig: Es verzichtet auf überflüssige Verzierungen und setzt auf Schlichtheit,wobei die Außenwand glatt und ohne Verzierungen ist, was die schlichte Eleganz und fließende Form noch stärker zur Geltung bringt. Bei Christie’s Hongkong wurde am 28. Mai 2014 unter der Nummer 3228 ein Exemplar aus der Südlichen Song-Dynastie im gleichen Stil versteigert, das als Vergleich herangezogen werden kann. Das Motiv der beiden Fische symbolisiert zahlreiche Kinder und Glück sowie Harmonie in der Ehe. Dieses Muster lässt sich bis in die Han-Dynastie zurückverfolgen; so waren mit dem Motiv der beiden Fische verzierte Bronzen von der Östlichen Han-Dynastie bis zur Jin-Dynastie äußerst beliebt.Das Lee Kuan Yew Museum in Singapur bewahrt eine Bronzeschale mit einem Doppel-Fisch-Motiv im Inneren in seiner Sammlung auf; diese ist im „Katalog des Lee Kuan Yew Museums der Nationaluniversität Singapur“, Singapur, 1900, Seite 306, Tafel 336, verzeichnet. Bronzegegenstände dieser Art dienten in späteren Epochen tatsächlich als Vorlagen für keramische Kreationen und wurden von Handwerkern aller Epochen intensiv nachgeahmt. Unter den archäologischen Funden aus dem Yue-Ofen der Westlichen Jin-Dynastie befinden sich beispielsweise Exemplare mit Doppel-Fisch-Motiv; die David Collection of Chinese Art in Großbritannien besitzt ein Waschbecken mit eingraviertem Doppel-Fisch-Motiv,abgebildet in: S. Pierson (Hrsg.), „Katalog der Celadon-Keramiken der David Collection“, 1997, S. 39, Nr. 250. Bemerkenswert ist, dassdie beiden Fische auf diesem Waschbecken nebeneinander angeordnet sind und damit dem Stil früherer Bronzewaren folgen, anstatt der in späterer Keramik üblichen Komposition mit umkreisenden Fischen. Von der späten Südlichen Song-Dynastie bis in die Ming-Dynastie entwickelte sich die Longquan-Keramikwerkstatt zum Zentrum der Herstellung dieser Art von Cingci und erlebte eine Blütezeit. Unter den aus dem Schiffswrack vor der Küste von Sinan geborgenen Kulturgütern wurden ebenfalls ähnliche Cingci-Gefäße aus den 1320er Jahren gefunden, die im Katalog „Sonderausstellung zu den Kulturgütern aus dem Schiffswrack vor der Küste von Sinan“ des Nationalen Zentralmuseums von Korea,Seoul, 1977, Tafel 28. Beispiele für ähnliche Schalen aus der Yuan-Dynastie finden sich in der Sammlung aus der Schenkung von Sir David David-Davies im British Museum,Katalog-Nr. 1931,1118.1 und 1931,1118.2. Ein weiteres Paar ähnlicher Schalen wurde am 26. Mai 2014 bei Bonhams in Hongkong versteigert (Los-Nr. 87). Am Rand befinden sich zwei kleine Absplitterungen, am Fuß Absplitterungen und Abplatzungen; die Glasur und die Oberfläche weisen altersbedingte allgemeine Gebrauchsspuren auf.

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£100 (€120)

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Estimation

£300 - 500 (€350 - 600)

Sale fees

32.7%

Eine seltene chinesische Longquan-Seladon-Schale mit „Zweifisch“-Motiv, Song- oder Yuan-Dynastie 宋或元 龍泉青釉印雙魚折沿盤. Die Schale mit schlichten, abgerundeten Seitenwänden, die sich von einem sanft sich verjüngenden Fuß zu einem breiten, ausgestellten Rand erheben, ist am Rand reich verziert mit einem Paar fein geformter Fische und vollständig mit einer dicken, hellgrünen Glasur überzogen, die an den Rändern zu einem pilzfarbenen Ton ausläuft. Größe: (13 cm Durchmesser) Anzahl: (1) Provenienz: Aus einer französischen Privatsammlung, die in den 1960er–1980er Jahren in Hongkong zusammengetragen wurde 來源: 法國私人收藏,1960-1980年代在香港組成 Anmerkungen: Dieses Los wird ohne Mindestpreis angeboten. Schalen dieser Art weisen typischerweise ein aufrecht stehendes Blütenblattmuster am Außenrand auf, wie es bei vielen Exemplaren in bedeutenden Museumssammlungen und bei Auktionen zu sehen ist. Das vorliegende Los unterscheidet sich von diesen Beispielen, da es auf das aufrechte Blütenblattmuster verzichtet und stattdessen elegant schlichte Außenwände aufweist. Eine vergleichbare Schale mit demselben Motiv, die der Südlichen Song-Dynastie zugeordnet wird, wurde am 28. Mai 2014 bei Christie’s Hongkong, Los 3228, versteigert. Ein Schalenpaar symbolisiert Fruchtbarkeit und Eheglück. Das Motiv lässt sich bis in die Han-Dynastie zurückverfolgen – so waren beispielsweise mit dem „Zwillingsfisch“-Motiv verzierte Bronzegefäße von der Östlichen Han-Dynastie bis zur Jin-Dynastie beliebt. Eine Bronzeschale mit einer Zwillingsfisch-Verzierung auf der Innenseite befindet sich im Lee Kong Chian Art Museum in Singapur und ist abgebildet im „Lee Kong Chian Art Museum Catalogue: National University of Singapore“, Singapur, 1990, S. 306, Nr. 336. Diese Bronzegefäße dienten als Vorbilder und inspirierten spätere Töpfer dazu, Keramik mit ähnlichen Mustern herzustellen. Seitdem wurden Yue-Keramiken aus der Westlichen Jin-Dynastie mit dem Motiv der beiden Fische ausgegraben, und eine Schale dieser Art mit eingeritzter Verzierung wird von S. Pierson im „Illustrated Catalogue of Celadon Wares in the Percival David Foundation of Chinese Art“, 1997, S. 39, Nr. 250. Bemerkenswert ist, dass das Muster auf dieser Schale das Fischpaar nebeneinander zeigt, wie es auch auf früheren Bronzegegenständen zu finden ist, und nicht die kreisförmige Darstellung „schwimmender“ Fische, wie sie auf späteren Keramiken zu sehen ist. Spätere Keramiken mit Seladon-Glasur und diesem Motiv waren sehr beliebt, wobei die Longquan-Öfen während der späten Südlichen Song-Dynastie und bis in die Ming-Dynastie hinein das Zentrum der Produktion bildeten. Einige Exemplare dieser Keramiken, die auf die 1320er Jahre datiert werden, wurden aus der Ladung eines Handelsschiffs geborgen, das vor der Küste von Sinan in Südkorea gesunken war, und sind in der „Sonderausstellung zu den vor der Küste von Sinan gefundenen Kulturgütern“ im Nationalmuseum von Korea, Seoul, 1977, Abb. 28. Ähnliche Schalen aus der Yuan-Dynastie befinden sich in der Sammlung des British Museum, gestiftet von Sir Percival David, Zugangsnummern 1931,1118.1 und 1931,1118.2. Ein Paar ähnlicher Schalen wurde am 26. Mai 2014 bei Bonhams Hongkong unter der Losnummer 87 angeboten. Die Außenwände ähnlicher Schalen sind meist mit aufwärts gerichteten Lotusblüten verziert, wie dies in den Sammlungen großer Museen und bei den meisten Exemplaren auf Auktionen zu beobachten ist. Dieses Exemplar hingegen ist einzigartig: Es verzichtet auf überflüssige Verzierungen und setzt auf Schlichtheit,wobei die Außenwand glatt und ohne Verzierungen ist, was die schlichte Eleganz und fließende Form noch stärker zur Geltung bringt. Bei Christie’s Hongkong wurde am 28. Mai 2014 unter der Nummer 3228 ein Exemplar aus der Südlichen Song-Dynastie im gleichen Stil versteigert, das als Vergleich herangezogen werden kann. Das Motiv der beiden Fische symbolisiert zahlreiche Kinder und Glück sowie Harmonie in der Ehe. Dieses Muster lässt sich bis in die Han-Dynastie zurückverfolgen; so waren mit dem Motiv der beiden Fische verzierte Bronzen von der Östlichen Han-Dynastie bis zur Jin-Dynastie äußerst beliebt.Das Lee Kuan Yew Museum in Singapur bewahrt eine Bronzeschale mit einem Doppel-Fisch-Motiv im Inneren in seiner Sammlung auf; diese ist im „Katalog des Lee Kuan Yew Museums der Nationaluniversität Singapur“, Singapur, 1900, Seite 306, Tafel 336, verzeichnet. Bronzegegenstände dieser Art dienten in späteren Epochen tatsächlich als Vorlagen für keramische Kreationen und wurden von Handwerkern aller Epochen intensiv nachgeahmt. Unter den archäologischen Funden aus dem Yue-Ofen der Westlichen Jin-Dynastie befinden sich beispielsweise Exemplare mit Doppel-Fisch-Motiv; die David Collection of Chinese Art in Großbritannien besitzt ein Waschbecken mit eingraviertem Doppel-Fisch-Motiv,abgebildet in: S. Pierson (Hrsg.), „Katalog der Celadon-Keramiken der David Collection“, 1997, S. 39, Nr. 250. Bemerkenswert ist, dassdie beiden Fische auf diesem Waschbecken nebeneinander angeordnet sind und damit dem Stil früherer Bronzewaren folgen, anstatt der in späterer Keramik üblichen Komposition mit umkreisenden Fischen. Von der späten Südlichen Song-Dynastie bis in die Ming-Dynastie entwickelte sich die Longquan-Keramikwerkstatt zum Zentrum der Herstellung dieser Art von Cingci und erlebte eine Blütezeit. Unter den aus dem Schiffswrack vor der Küste von Sinan geborgenen Kulturgütern wurden ebenfalls ähnliche Cingci-Gefäße aus den 1320er Jahren gefunden, die im Katalog „Sonderausstellung zu den Kulturgütern aus dem Schiffswrack vor der Küste von Sinan“ des Nationalen Zentralmuseums von Korea,Seoul, 1977, Tafel 28. Beispiele für ähnliche Schalen aus der Yuan-Dynastie finden sich in der Sammlung aus der Schenkung von Sir David David-Davies im British Museum,Katalog-Nr. 1931,1118.1 und 1931,1118.2. Ein weiteres Paar ähnlicher Schalen wurde am 26. Mai 2014 bei Bonhams in Hongkong versteigert (Los-Nr. 87). Am Rand befinden sich zwei kleine Absplitterungen, am Fuß Absplitterungen und Abplatzungen; die Glasur und die Oberfläche weisen altersbedingte allgemeine Gebrauchsspuren auf.

Text translated by DeepL.
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Auction details

Asiatische Kunst 亞洲藝術
Thursday, November 5
11:00 AM
Barley Mow Centre 10 Barley Mow Passage London
W4 4PH Londres, United Kingdom

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