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Otto Greiner "Golgatha (Kleine Kreuzigung Christi"). 1896. Otto Greiner 1869 Leipzig – 1916 München Federlithografie mit Tonplatte auf ockerfarbenem China, auf chamoisfarbenem Büttenkarton aufgewalzt. Im Stein u.Mi. spiegelverkehrt signiert "Greiner". U.re. außerhalb der Darstellung in Blei signiert "O. Greiner". Verso in Blei betitelt "Kleine Kreuzigung". Abzug außerhalb der Auflage für PAN II. Jahrgang 1896 (ohne den Trockenstempel der Vorzugsausgabe u.re.). WVZ Vogel 59. Abgebildet in: Rolf Günther: Traumdunkel – Der Symbolismus in Sachsen 1870 – 1920. Städtische Kunstsammlungen Freital, Schloss Burgk, Dresden 2005, S. 64. Blatt unscheinbar gegilbt, mit wenigen unscheinbaren Stockfleckchen. Verso etwas unregelmäßig säuregebräunt. Maße: St. 20,7 x 26,4 cm, Bl. 27,6 x 37,4 cm. Otto Greiner 1869 Leipzig – 1916 München Lithografenlehre im Verlag Julius Klinkhardt in Leipzig, erster Zeichenunterricht bei Arthur Haferkorn. 1888–91 Studium an der Kunstakademie München in der Malklasse von Alexander Liezen-Mayer. 1891 Reise nach Italien, wo er in Rom Max Klinger kennenlernte, mit welchem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Nach kürzeren Aufenthalten in Leipzig und München zog Greiner 1898 nach Rom und übernahm Klingers Atelier unweit des Kolosseums. In der italienischen Wahlheimat entstand ein Großteil seines künstlerischen Werks, hauptsächlich grafische Arbeiten. Heirat mit Nannina Duranti. 1915 Kriegseintritt Italiens, Flucht nach München. Auftrag für zwei Wandgemälde im Lesesaal der Deutschen Bücherei in Leipzig, die er jedoch krankheitsbedingt nie fertigstellen konnte. Starb 1916 an den Folgen einer Lungenentzündung.
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