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BEWEGENDES SET VON OFFIZIERSPISTOLEN, DIE EINST DEM HEILIGEN CHARLES DE FOUCAULD (1853–1916) GEHÖRTEN UND VON SEINEM VATER ÉDOUARD STAMMEN Aus lackiertem Nussbaumholz, auf dem Deckel mit Zierleisten und einem mit dem Monogramm „EF“ versehenen Schild aus Messing verziert, mit weinrotem Samt ausgekleidet, formschön, mit zwei Fächern (mit kleinen Flecken); enthält: - Ein Paar Offizierspistolen mit Perkussionszündung. Gekantete, gezogene, gebläute Läufe, graviert mit „CANON D’ACIER FIN“. Verschlusskappen und Verschlusshebel mit Visierkerbe, mit Rankenmustern graviert, in Gold mit „1“ und „2“ nummeriert. Schlossplatten und Hähne mit flachem Körper, graviert mit Blattwerk. Abzüge mit Einstellschrauben für die Empfindlichkeit. Abzugsbügel und Kalotten mit facettierten Kanten, durchgehend mit Blattwerk graviert. Schäfte aus marmoriertem, geschnitztem Nussbaumholz. Länge: 42 cm – Mit Zubehör: Schraubendreher zum Ausbau des Laufs (blockiert); Stopfen- und Reinigungsstäbchen; Zündkapselbehälter; Ölflasche; Pulverbirne aus Kupfer und Messing mit Gitterverzierung; Hammer; Kugelform mit Spritzschutz und Pulverdosierer. Hergestellt um 1860, von dem Heiligen, damals Offizier, um 1880–1900 benutzt Der Schlüssel fehlt; leichte Gebrauchsspuren an der Blauierung und am Holz H.: 8 cm B.: 46 cm T.: 25 cm Verwandtes Werk: Kavallerieoffizierssäbel von Charles de Foucauld, Sammlungen des Musée de la Cavalerie in Saumur, mit seinem gekrönten Monogramm. Laut der Auktionsbeschreibung von 1971 stammen der Säbel und die Pistolenbox aus derselben Herkunft. Ein ergreifendes Pistolenpaar aus dem Besitz von Saint Charles de Foucauld Herkunft: – Saint Charles de Foucauld (1853–1916), stammend von seinem Vater Édouard de Foucauld (1820–1864), dessen Monogramm auf dem Deckel zu sehen ist; - Konteradmiral Charles de Blic (1887–1965), Neffe von Charles de Foucauld, laut Auktionskatalog von 1971; - Auktion im Hôtel Drouot, Maître Pechon, vom 3. und 4. Juni 1971, Nr. 263, mit dieser Herkunftsangabe. Beigefügt ist ein Auszug aus einer Bescheinigung des Sachverständigen Robert Johnson, der die Herkunft bestätigt.
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