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Lutz Fleischer "Trautes Zuhause". 1997. Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda Marcel Duchamp 1887 Blainville-Crevon – 1968 Neuilly-sur-Seine 51 Collagen, auf Untersatzkarton montiert. Je verso in Kugelschreiber signiert und datiert "fleischer 97". Mit einem Titelblatt "Trautes Heim". In Druckverschlussbeuteln. Diese je mit einem Reißzwecklöchlein zur Aufhängung. Vier Reproduktionen zu Collagen, auf Untersatzkarton montiert. Dieser verso u.li. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. Ausgestellt in: Kunst der Zeit, Dresden, 5. Februar bis 19. März 1998. Abgebildet in: postscriptum (2) supplement (Nachtrag). Dresden 1998. S. 12–13. Gleich acht weitere Werkblöcke entwickelte Lutz Fleischer 1997 aus der "Tüte", die in der Ausstellung "post scriptum" in der Galerie "Kunst der Zeit", Dresden, 1998, an der Wäscheleine und an Wänden zu großen Installationen erwuchsen. Vgl. konzeptionell die Folge von sechs Collagen "Duchamp in jedem Heim", 1997 – "Bei Dr. Schulze", "Bei Bärbel S.", "Bei der Schmidten", "Bei Uschi und ich", "Bei Lorenz"ns", "Bei Fam. Kretzschmar" – in der Fleischer auf verschiedenen Tapeten eine Steckdose sowie Marcel Duchamps Ready-Made der Mona Lisa von 1965 collagiert "L.H.O.O.Q. rasée" (heute bewahrt in: museum FLUXUS+, Potsdam). Zu diesem Titel vgl. die Notiz an den Künstler: "Lutz- ich hab"s gefunden! L.H.O.O.Q. die Buchstaben – französisch gesprochen- lauten: el.asch.o.o.kü = Elle a chaud au cul* was wörtlich übersetzt heißt: "Ihr ist heiß am Arsch"!" *sprich: el a schod o kü – besser: el-a scho-do kü". (vgl. Lutz Fleischer. Küss den Nabel. Dresden 2001. S. 10 und S. 32f). Das Element der Steckdose verwendete Fleischer 1997 zudem in der Folge von sechs Collagen "Elektrizitität & Ornitologie (Strom & Vogeln)", (vgl. Lutz Fleischer. Küss den Nabel. Dresden 2001. S. 34–36 Beigegeben je ein Exemplar von: lutz fleischer – post scriptum. Dresden 1998. postscriptum (2) supplement (Nachtrag). Dresden 1998. Maße: 51 je 24,8 x 17,3 cm / 63,4 x 47 cm. Please note that according to German law there is 2,5% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium. Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda Maler, Grafiker und Objektkünstler. Absolvierte 1972–75 eine Lehre als Offsetretuscheur und besuchte die Abendschule der HfBK in Dresden. In den Jahren 1975–81 war Fleischer als Verkäufer, Gärtner, Lagerist und Restaurator tätig. 1976 erste Einzelausstellung in Dresden, arbeitet seit 1981 ebenda als freischaffender Künstler. Gründete 1983 zusammen mit Petra Kasten und Andreas Hegewald den Leitwolfverlag, 1996 den Schlüsselbundverlag. Ausstellungen in Dresden, Berlin, Leipzig, Cottbus, Frankfurt am Main. 1991–96 Gründung der Galerie "Blaue Fabrik" mit Sigrid Walter und Thomas Haufe. 2005 Hans Theo Richter-Preis.
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