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BALZAC (Honoré de) und ROBAUDI (Alcide Théophile). Die dreißigjährige Frau. Illustrierter Einband und 35 Kompositionen von A. Robaudi, gestochen und radiert von Henri Manesse. Sehr schönes Exemplar auf Japanpapier, in einem eleganten, von Lemaître gefütterten Einband, mit einem zusätzlichen Satz der Illustrationen von Robaudi sowie ergänzt durch 2 L.A.S. (von Eugène Lemaître und Marie Brisson) und eine farbige Originalzeichnung von Robaudi. Paris, L. Carteret et Cie, 1902. In-4 (180 × 260 mm), hellgrünes Maroquinleder, Buchdeckel verziert mit einem Rahmenmotiv aus einer Leiste und einem Pflanzenmotiv in tannengrünem Maroquinleder, Rücken mit 4 ebenfalls verzierten Scheinnerven, doppelte Kaltprägung an den Kanten, Einlagen aus olivgrünem Maroquin, eingefasst von zwei schmalen Bändern aus grünem Maroquin und umrahmt von einem breiteren Band, Signatur „Eug. Aumaître“ im Leder, Vorsatzblätter aus bestickter Seide mit mehrfarbigem Blumenmuster, doppelte Vorsatzblätter, vergoldeter Buchkopf auf Buchmarken, Einbände (der erste illustriert) und Rücken erhalten, eingefasster Schuber, Halbleinen-Schuber in Grün (Eugène Aumaître). 286 Seiten und 2 unnummerierte Folios (Zeichnungsschein), 36 Kompositionen von Robaudi, mit Stichel und Radierbeize von Henri Manesse gestochen, auf dem Einband, im Kopf, im Text und als Schlussbilder platziert. Leichte Abriebspuren an den Schnittkanten und Buchrücken, leichte Stockflecken am Rand des Buchrückens. Reizvolle, mit 36 feinen Kompositionen des Malers und Illustrators Alcide Théophile Robaudi (1847–1928) illustrierte Ausgabe, darunter eine auf dem Einband und 35 im Text, die von Henri Manesse mit Stichel und Radiernadel graviert wurden. Auflage limitiert auf 300 Exemplare, dieses Exemplar ist eines von 150 Exemplaren erster Wahl auf Japanpapier oder Vélin du Marin, konkret die Nr. 100 auf Japanpapier, mit einem Verzeichnis der Druckplatten auf Japanpapier. Kostbares, bereichertes Exemplar: – mit einer handschriftlichen, eigenhändigen Notiz (1 Seite in-8), signiert vom Buchbinder Eugène Lemaître und datiert auf den 28. April 1914, in der bestätigt wird, dass „die einfarbige, eingefasste Pseudo-Mosaikverzierung, die auf dem Band ‚La Femme de Trente Ans‘ aus dem Besitz von Herrn Kommandant Herrery ausgeführt wurde, vollständig mit der Nadel durch Druck und unter Zuhilfenahme einiger gravierter Stempel hergestellt wurde. Dieses Verfahren wurde vom Autor entwickelt, der es auch ausgeführt hat“. - eines handschriftlichen Briefes der Kunstbuchbinderin Marie Brisson (1 Seite in-8), in dem eine kleine Originalzeichnung von Robaudi „für ‚La Femme de dix ans‘“ erwähnt wird. - der besagten Originalzeichnung, mit Aquarellen veredelt, die ein junges Mädchen beim Klavierspielen zeigt. - des mit zwei Radierungen illustrierten Zeichnungsprospekts (2 ff., in-fine gebunden).
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