Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.
Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.
Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.
[MARIETTE (Pierre-Jean)]. Werkverzeichnis der verschiedenen Kuriositäten aus Wissenschaft und Kunst, aus denen sich das Kabinett des verstorbenen Herrn Mariette, Generalkontrolleur der Großen Kanzlei Frankreichs, Ehrenmitglied der Königlichen Akademie der Malerei sowie der Akademie von Florenz, zusammensetzte. Paris: Der Autor, G. Desprez, 1775. [Gefolgt von]: Katalog von Stichen der größten italienischen, flämischen und französischen Meister aus verschiedenen Stichsammlungen, von Architekturwerken verschiedener Meister sowie weiteren Abhandlungen über die Künste, die zum Nachlass von Herrn Mariette gehören… Paris: Basan, Maître Chariot, [1775]. – 2 Werke in einem Band im 8. Format, 191 x 118: Frontispiz, Titelblatt, xvj, 418 Seiten, 4 Tafeln; viij, 79 Seiten. Bordeauxrotes Chagrinleder, dreifache Goldprägung als Rahmen auf den Deckblättern, verzierter Rücken mit Rippen, dreifache Goldprägung auf der Innenseite, vergoldete Schnittkanten (Einband aus dem 19. Jahrhundert). Erstausgabe dieses sehr schönen Katalogs zur großen Versteigerung der Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Sammlung von Pierre-Jean Mariette (1694–1774). Verfasst vom Kupferstecher, Verleger und Kunsthändler Pierre-François Basan (1723–1797), beginnt er mit einer Kurzbiografie Mariettes und umfasst 1.491 Lose. Die Ausgabe ist mit einem von Moreau dem Jüngeren gestochenen Titelblatt und einem prächtigen Frontispiz verziert, das von Cochin dem Jüngeren gezeichnet und von Choffard gestochen wurde und „die Geschichte, das Genie der Zeichnung, den Gott des Geschmacks und das Studium, versammelt am Fuße der Büste von Herrn Mariette“, sowie von vier von Mariette selbst gestochenen Tafeln. Im Anschluss folgt der Katalog der Versteigerung der Kupferstiche aus dem Nachlass von Mariette, der ebenfalls von Basan verfasst wurde. Diese erste Versteigerung der Sammlung fand am 1. Februar 1775 und an den folgenden Tagen in einem Saal der Grands-Augustins statt. Die Sammlung wurde insgesamt in vier Auktionen versteigert: zunächst die vom 1. Februar, dann eine zweite, von der kein Katalog bekannt ist, eine dritte, die der Bibliothek gewidmet war, und schließlich die große Auktion, deren Katalog hier am Anfang zu finden ist. Wertvolles Exemplar, das am Rand die Zuschlagspreise und die Namen der meisten Käufer enthält. Dieselbe Hand hat auf der Rückseite des Titelblatts eine interessante Zusammenfassung der Auktionsverläufe hinzugefügt: Daraus geht hervor, dass die Auktionen insgesamt mehr als 400.000 Livres einbrachten, einschließlich der im Laufe der Auktion hinzugefügten Artikel. In einem „Nota bene“ hat der Verfasser diese wertvollen Hinweise festgehalten: „Alle Zeichnungen, die der Kaiser erworben hat, waren für den König bestimmt, und alle Stiche, die Herr Le Noir ebenfalls erworben hat, waren ebenfalls für den König bestimmt. Der König hatte 300.000 Livres für die Sammlung der großen Auktion geboten, doch man wollte ihm diese Sammlung zu diesem Preis nicht überlassen. Dennoch will er (?) nur 293.500 Livres aus diesem Verkauf, wodurch die Erben durch diese Ablehnung 6.500 Livres verloren, ganz zu schweigen von den Verkaufskosten.“ Das Exemplar ist zudem um einen Brief von Mariette bereichert, eine Seite im Format in-12, datiert auf den 5. August 1762: Darin übergibt er seinem Korrespondenten einen an Herrn Dieterich gerichteten Brief, um ihm für die Zusendung von zwei Gemälden zu danken, und fügt „drei Werke von Rembrandt, um die er gebeten hat“ bei, wobei er ihn bittet, diese ihm zukommen zu lassen. Hinzu kommen die handschriftliche Aufstellung aus dem Jahr 1749 über die Bücher, die Debure der Ältere Herrn Mariette zur Verfügung gestellt hatte, mit drei eigenhändigen Zeilen von Mariette sowie ein von Mariette unterzeichnetes Dokument vom 1. April 1724. Eine Bleistiftnotiz auf dem ersten leeren Vorsatzblatt weist darauf hin, dass diese Briefe am 5. August 1987 von André Jammes gestiftet wurden. Abnutzungsspuren am Rücken und an den Scharnieren. Die beiden letzten Blätter und die letzten Vorsatzblätter sind teilweise abgelöst.
Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.