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[ZEITSCHRIFT]. 391. Barcelona, Paris, 10. Februar 1917 – November 1924. — 5 Hefte (von 19), Folio. Lose Blätter. Seltene Sammlung von 5 Ausgaben (davon eine unvollständig) dieser berühmten Dada-Zeitschrift, die unter der alleinigen Verantwortung von Francis Picabia herausgegeben wurde. Die vollständige Sammlung umfasst 19 Ausgaben, die von Januar 1917 bis November 1924 in unregelmäßigen Abständen in Barcelona, New York, Zürich oder Paris erschienen sind. Enthält: - Nr. 2. Barcelona, 10. Februar 1917, 2 ff.: Texte von Francis Picabia („Convulsions frivoles“), von Max Jacob („Atlantide“) und von Max Goth („Black and White“ und „D’un certain esprit…“). Illustrationen von Francis Picabia („Peigne“), Otho Lloyd und Olga Sackaroff. Auflage: 500 Exemplare (Nr. 271). Faltspuren, ansonsten gut erhaltenes Exemplar. - Nr. 10. Paris, Dezember 1919, 2 Seiten: Texte von Francis Picabia, Guillaume Apollinaire, Tristan Tzara, Georges Ribemont-Dessaignes, Gabrielle Buffet, Albert Gleizes u. a. Illustration von Jean Arp. Faltstellen und einige Einrisse. - Nr. 14. Paris, November 1920, 3 von 4 Blättern: Texte von Tristan Tzara, Serner, Francis Picabia, Jean Cocteau, Ribemont-Dessaignes, Paul Éluard usw. Illustrationen von Picabia und Charchoune. Unvollständiges Exemplar des letzten Blattes. Knicke und einige Einrisse. - Nr. 15. Paris, 10. Juli 1921. Le Pilhaou-Thibaou. (8 Blätter). Geheftet. Sehr seltene und einzigartige Beilage der berühmten Zeitschrift, unnummeriert, bildet jedoch die Ausgabe Nr. 15 der Reihe. Sie wurde von Picabia herausgegeben, um seine Kontroverse mit André Breton zu untermauern. Neben Picabia, der auch unter dem Pseudonym „Funny Guy“ schrieb, wirkten Érik Satie, Clément Pansaers, Jean Cocteau, Marcel Duchamp, Paul Dermée, Pierre de Massot u. a. mit. Die Zeichnung auf der letzten Seite wird Picabia zugeschrieben. Sehr gut erhaltenes Exemplar. - Nr. 19, November 1924, 2 Seiten: Letzte Ausgabe der Dada-Zeitschrift. Sie enthält einen Text mit dem Titel „Meinungen und Porträts“, eine Schmähschrift gegen einen Artikel von Maurice Martin du Gard, unterzeichnet von Francis Picabia, mit der Bezeichnung: „Regisseur des Surrealismus von André Breton“. Ebenfalls enthalten sind zwei Texte von E. L. T. Mesens bzw. René Magritte sowie eine großformatige Anzeige für Picabias Ballett mit dem Titel „Relâche“. Die Titelseite ist mit einem hellgrün überlagerten Porträt illustriert, das von Picabia als das von Marcel Duchamp identifiziert wurde. Tatsächlich handelt es sich jedoch um das Porträt des Boxers Georges Carpentier. Faltstellen, ansonsten gut erhaltenes Exemplar. Beigefügt ist das große Blatt mit der Zeichnung „La Sainte Vierge“ von Picabia, das üblicherweise der Ausgabe Nr. 12 vom März 1920 beiliegt. Exemplar an den Faltstellen eingerissen, ohne Fehlstellen.
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