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live 17. November | 02:00 PM
Tessier & Sarrou et Associés

44 - Rupert CARABIN (1862–1932)

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Rupert CARABIN (1862–1932) Salz und Pfeffer, 1908 Außergewöhnliches Ensemble aus zwei Originalskulpturen aus Gips mit Nussbraun-Patina, die zwei Frauen darstellen – eine weiße und eine schwarze. Die Frauen heben sich von einem mit Blattwerk verzierten Hintergrund ab. Beide Elemente weisen eine Patina in Hell- bis Dunkelbrauntönen auf. Die Gipsfiguren sind mit Flachsfasern montiert und mit Holz verstärkt, um die Struktur zu stabilisieren. Maße (Das Salz): 59,5 x 51 x 39 cm Maße (Der Pfeffer): 62 x 55 x 35 cm Geschichte: Das Möbelstück wurde 1908 in Auftrag gegeben und 1909 auf der Ausstellung des „Salon de la Société des Beaux-Arts“ präsentiert. Es sind nur sehr wenige Gipsskulpturen des Künstlers erhalten geblieben, da der größte Teil beim Umzug seines Pariser Ateliers nach Straßburg im Jahr 1920 zerstört wurde. „Die Möbel von Carabin verwirrten das Publikum und die Kritiker jener Zeit, da sie die Hierarchie zwischen den hohen und den niederen Künsten aufbrachen. Damit brach der Künstler radikal mit dem klassischen Möbelstil. Die Skulptur ist in seine Möbel integriert und erfüllt sowohl eine strukturelle als auch eine ornamentale Funktion. Das in seinem Werk immer wiederkehrende und bis zum Äußersten getriebene Motiv der Karyatide verkörpert diese Konzeption.“ Étienne Eichholtzer, der Fotobestand von François Rupert Carabin (1890–1915) „Le regard dévoilé“. Forschungsarbeit 2014.

Text übersetzt von DeepL.
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Auktion

Thema: 20. JAHRHUNDERT
Dienstag, 17. November
02:00 PM
Hôtel Drouot
9, rue Drouot
75009 Paris, Frankreich

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