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CINDY SHERMAN. „Untitled #121“. C-Print auf Kodak-Papier, Bildmaße 88,3 x 53,5 cm, Blattmaße 100,5 x 76 cm, einschließlich Rahmen 120 x 82 cm. Auf der Rückseite signiert, datiert und nummeriert: Cindy Sherman 1983 2/18. Aus der Serie „The Fashion Series“. PROVENIENZ Douglas Drake Gallery, New York. Privatsammlung. „Ich wünschte, ich könnte jeden Tag wie Halloween behandeln, mich verkleiden und als eine exzentrische Figur in die Welt hinausgehen.“ Mit Kostümen, Make-up und Kulissen verwandelt sich Cindy Sherman (geb. 1954) in verschiedene Figuren und erforscht auf diese Weise Fragen rund um Identität, Repräsentation und weibliche Stereotypen. Mit ihrem Werk hat sie die „Pictures Generation“ und die zeitgenössische Fotografie maßgeblich geprägt. Der Durchbruch gelang ihr mit „Untitled Film Stills“ (1977–80), 69 Fotografien, in denen sie Frauenklischees aus der Populärkultur des 20. Jahrhunderts verkörpert. Danach schuf sie Serien, in denen sie sich als Frauen aus historischen Gemälden, der Mode und der Pornografie darstellt. Ab Ende der 1980er Jahre wurde ihre Bildwelt zunehmend grotesker. Mit „Untitled #121“ aus dem Jahr 1983 erforscht die US-amerikanische Künstlerin Cindy Sherman (geb. 1954) die Konventionen der Modefotografie und Vorstellungen von weiblicher Schönheit. Das Werk ist Teil einer Serie von Modefotos, die im Auftrag der Zeitschrift „Interview“ entstanden sind. Sherman inszeniert sich selbst als fiktive Frauenfigur und nutzt Make-up, Kleidung und Körpersprache, um das glamouröse und idealisierte Frauenbild, das häufig in Modemagazinen zu finden ist, in Frage zu stellen. Das Foto verbindet Inszenierung und Verkleidung mit einer kritischen Untersuchung darüber, wie Identität und Weiblichkeit durch visuelle Medien geprägt werden.
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