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Schmidt, Kurt Studie zum mechanischen Ballett Tempera, Tusche und Bleistift auf bräunlichem Velin. 1923. 24 x 34 cm. Unten rechts mit Bleistift signiert "Kurt Schmidt" und datiert. Geometrisch durchgestaltete Figurinen, die nur entfernt an Menschen erinnern, organisieren sich mit den abstrakten Bühnenbildern zu einem farbig geschichteten Bildgeschehen. Die einzelnen Elemente wurden während der wenigen Aufführungen nach einer wohl spontan improvisierten Choreographie von dahinterstehenden Menschen bewegt, so dass sich immer neue abstrakte Bildfindungen ergaben. Kurt Schmidt wechselte nach seinem Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg 1920 an das Bauhaus in Weimar, wo er bei Johannes Itten, später bei Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer studierte. Bekannt ist er insbesondere für seine Entwürfe und Bühnenbilder sowie Choreographien rund um das Thema der Mechanischen Bühnen. Anlässlich der Bauhaus-Ausstellung 1923 gestaltete er eine Fensterwand und entwickelte zusammen mit Georg Teltscher und F.W. Bogler das Mechanische Ballett, das im Jenaer Stadttheater 1923 aufgeführt wurde. Die fast konstruktivistisch wirkenden, abstrakten Formen emanzipieren sich durch Bewegung und Tanz zu eigenständigen Marionetten. Vgl. auch E. Ditsch und U. Rüdiger, Kurt Schmidt - Leben und Werk, Gera 1990, Farbabb. 55 (Variante in etwas größerem Format). Provenienz: Privatbesitz Österreich - Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist. - Please ask for condition reports for individual lots, as the condition is usually not mentioned in the catalogue.
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