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live 21. November | 11:00 AM
OstLicht Photo Auction

146 - Modellbau L. Hildebrand, Jena | Hillar II

Startpreis

800 €

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Schätzungen

1.400 - 1.800 €

Verkaufsgebühren

27 %

Modellbau L. Hildebrand, Jena | Hillar II Estimate: € 1,400–1,800 Year: c.1950 Condition: B+ English: The Hilla II is one of the most remarkable small-scale and early East-German camera constructions of the immediate post-war period. Produced by Modellbau L. Hildebrand, Jena, it was offered both as a completed camera or as a kit, reflecting the material shortages, ingenuity and highly individual manufacturing culture of the years around 1950. Despite its deceptively simple wooden body, the Hilla II is a fully functional 35mm camera for the standard 24 x 36 mm format. Film is transported from one cassette directly into a second cassette, eliminating the need for a conventional rewind mechanism. The camera is equipped with a mechanically driven frame counter, a simple internal pressure plate and a carefully fitted wooden back designed to ensure light-tight operation. The present example is fitted with the distinctive Hillar 1:3.5 f=5 cm lens, an extremely uncommon optic whose manufacturer has so far not been conclusively identified. The shutter provides T, B, 1/25, 1/50 and 1/100 sec., with the diaphragm closing to f/16. The combination of the Hillar lens, wooden construction and unusual cassette-to-cassette transport system gives the Hilla II a character entirely unlike conventional East-German 35mm cameras of the period. Contemporary information indicates that the Hilla II was sold for 39.55 Marks, with the related Hilla I roll-film version priced slightly lower. The Hilla I used 127 roll film in the 3 x 4 cm format, while the Hilla II represented the more ambitious miniature-camera version for 35mm film. The model is exceptionally scarce today. Its history and construction were discussed in Photographica Cabinett, No. 47, 2009, in articles devoted specifically to the Hilla cameras of Jena. Even among specialist collectors, the Hilla remained virtually unknown for many years, underlining just how obscure this small-production camera has become. Particularly noteworthy is the provenance of the present camera: this is the actual Hilla II formerly illustrated and documented by the Deutsches Kameramuseum, where it was listed among the museum’s special and unusual exhibits. Deutsch: Die Hilla II gehört zu den bemerkenswertesten ostdeutschen Kleinserien-Kamerakonstruktionen der unmittelbaren Nachkriegszeit. Sie wurde von Modellbau L. Hildebrand in Jena hergestellt und sowohl als fertige Kamera als auch als Bausatz angeboten – bezeichnend für die Materialknappheit, den Erfindungsreichtum und die sehr individuelle Fertigungskultur um 1950. Trotz ihres scheinbar einfachen Holzgehäuses ist die Hilla II eine voll funktionsfähige 35mm Kamera für das Normalformat 24 × 36 mm. Der Film wird direkt von einer Kassette in eine zweite transportiert, sodass ein herkömmliches Rückspulwerk entfällt. Zur Set gehören ein mechanisch betätigtes Bildzählwerk, eine einfache innere Filmandruckplatte und eine sorgfältig angepasste hölzerne Rückwand, die für Lichtdichtigkeit sorgen soll. Mit einem Hillar 1:3,5 f=5cm, ein äußerst ungewöhnliches Objektiv, dessen Hersteller bisher nicht zweifelsfrei bestimmt werden konnte. Der Verschluss bietet T, B, 1/25, 1/50 und 1/100 Sekunde, die Blende lässt sich bis 1:16 schließen. Die Kombination aus Hillar-Objektiv, Holzkonstruktion und ungewöhnlichem Kassette-zu-Kassette Transport verleiht der Hilla II einen völlig anderen Charakter als den herkömmlichen ostdeutschen Kleinbildkameras dieser Zeit. Zeitgenössischen Angaben zufolge kostete die Hilla II 39,55 Mark; die verwandte Rollfilmkamera Hilla I war etwas günstiger. Die Hilla I verwendete 127er Rollfilm im Format 3 × 4 cm, während die Hilla II die anspruchsvollere Kleinbildausführung für 35mm Film darstellte. Das Modell ist heute außerordentlich selten. Seine Geschichte und Konstruktion wurden in „Photographica Cabinett“, Nr.47, 2009, in Beiträgen speziell über die Jenaer Hilla-Kameras behandelt. Selbst unter spezialisierten Sammlern war die Hilla lange praktisch unbekannt – ein Hinweis darauf, wie wenig verbreitet diese Kleinserienkamera ist. Besonders erwähnenswert ist die Provenienz: Es handelt sich um genau die Hilla II, die vom Deutschen Kameramuseum Markkleeberg abgebildet und dokumentiert ist und dort zu den besonderen und ungewöhnlichen Exponaten gezählt wurde.

Auktion

OstLicht Camera Auction Autumn 2026
Samstag, 21. November
11:00 AM
Absberggasse 27
1100 Vienna, Österreich

Auktionshaus

OstLicht Photo Auction +43 6 64 20 11 850 coeln@ostlicht.org
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