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Charles Bigonet (1877–1931) Die Knöchelspielerin Entwurf aus dem Jahr 1917 Bronze mit brauner Patina Signiert „C. Bigonet“ Trägt den Stempel des Gießers „CIRE PERDUE / BISCEGLIA“ H. 27 cm, auf einem Sockel aus schwarzem belgischem Marmor, H. 4 cm Kleine Absplitterungen am Sockel Charles Bigonet stammte aus einer italienischen Familie, trat in das Atelier von Ernest Barrias ein und schloss Freundschaft mit Fernand David und Henri Bouchard. Er nahm am Salon der Société des artistes français, am Salon d’Automne und am Salon des Tuileries teil. Er gewann den Preis der algerischen Regierung, der ihm ein zweijähriges Stipendium in der Villa Abd-el-Tif einbrachte. Er führte verschiedene öffentliche Aufträge aus. Für diesen weiblichen Akt mit dem Titel „La Joueuse d’osselet“ (Die Knöchelspielerin) wählte Charles Bigonet eine junge Algerierin als Modell, die er während seines Aufenthalts in der Villa Abd-el-Tif im Jahr 1917 kennengelernt hatte. Er präsentierte das Gipsmodell 1920 auf dem Salon des Artistes français und eine Wachsversion 1923 auf der Ausstellung der Société des Peintres Orientalistes français. Weiterführende Literatur: -Henri Bouchard, Charles Bigonet, sculpteur orientaliste, Paris, Editions Albert Lévy, 1933; -Stéphane Richemond, Les Orientalistes, Dictionnaire des sculpteurs, XIXe-XXe siècles, Paris, Les Editions de l’Amateur, 2008, S. 46–49.
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