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Bemalte hölzerne Prozessionsmadonna mit Kind, die Arme sind beweglich. Kleidung aus Spitze, dicker, mit Goldfäden bestickter Mantel, mit Edelsteinen besetzt. Spanien, Anfang des 19. Jahrhunderts. Höhe 100 cm. Fehlstellen (Finger des Kindes) und Restaurierungen. Die sogenannte „Capipote“-Jungfrau Eine „Capipote“ (oder Prozessionsfigur) ist eine bewegliche religiöse Statue, die dazu bestimmt ist, bei Zeremonien oder liturgischen Festen mit echter Kleidung bekleidet und mit Schmuck geschmückt zu werden. Der Begriff stammt aus dem Katalanischen „cap i pota“, was wörtlich „Kopf und Fuß“ bedeutet. Er beschreibt genau den Aufbau dieser Werke: Nur die sichtbaren Körperteile (Kopf, Hände, Füße, manchmal die Unterarme) sind fein geschnitzt, polychrom bemalt oder mit Glasaugen versehen. Der Aufbau: Der Körper ist oft auf eine einfache Büste oder eine starre Figur (aus Rohholz oder Harz) reduziert, die dazu bestimmt ist, mit einem Kleid oder Kostümen aus Stoff bekleidet zu werden. Die Arme und manchmal auch die Beine sind oft beweglich (mithilfe von Stäben oder Drehgelenken), um die Statue während der Prozessionen in verschiedene Haltungen bringen zu können. Diese Figuren waren vom 17. bis zum 19. Jahrhundert in Italien (insbesondere in Neapel) sowie in Spanien und Südfrankreich weit verbreitet und stellten Christus, die Jungfrau Maria oder Heilige dar.
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