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Benjamin VALLOTTON (1877–1962, Schweizer Journalist und Schriftsteller, Cousin des Malers Félix Vallotton) / Von ihm eigenhändig beschriebene und signierte Postkarte aus Lausanne vom 15. April 1916 an die Schweizer Literatin Julie de Mestral-Combremont; die von Charles Gogler illustrierte Postkarte wurde zugunsten des „Fonds suisse romand en faveur des soldats français aveugles“ verkauft: „Ich freue mich, dass Potterat [eine Figur eines fröhlichen und gutmütigen Waadtländer Kommissars, die Benjamin Vallotton in einem seiner Romane geschaffen hat und mit der er sich identifiziert] – unser kleines Volk –, das Frankreich so sehr liebt und Tag für Tag dessen Ängste und Hoffnungen miterlebt, von Frankreich ein wenig geliebt wird. Er hat es verdient. Hat er nicht gerade 140.000 Francs für die blinden Soldaten Frankreichs und der kleinen Nationen gesammelt, die vom Barbaren unter die Füsse getreten wurden? Und das hat er so von Herzen getan, mit so schönen Worten. Aber wie hässlich ist doch das, was da oben vor sich geht! Pfui!..."
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