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Mazarin-Schreibtisch mit gebrochener Tischplatte aus Furnier aus Ebenholz, Hainbuche und Buchsbaum auf Amaranth-Grund, rundum verziert. Er ist mit einem reichhaltigen Dekor aus Akanthusranken, Rosetten und Voluten geschmückt. Die Rückseite besteht aus drei Paneelen, die von Bändern umrahmt sind. Die Tischplatte und die schwenkbare Blende geben den Blick frei auf ein inneres Schreibpult und vier Schubladen mit Eichenfronten, darunter zwei kleine übereinander angeordnete Schubladen. Der Korpus lässt sich über vier Schubladen mit Eichenholz-Einsätzen und eine zentrale Klappe öffnen. Er wird von acht Hülsenfüßen mit Kapitellen und Sockeln aus vergoldetem Holz getragen, die durch eine H-förmige Querstrebe verbunden sind, welche auf mit Akanthusblättern verzierten Kugelfüßen ruht. Paris, Louis-XIV.-Zeit. Um 1685 Maße: H_80,5 cm B_103,5 cm T_63,5 cm Übliche Restaurierungen an den Verzierungen und am Gestell. Eine kleine nachträglich eingefügte Innenschublade Verwandte Werke Câlin Demestrescu stellt in seinem Werk im Kapitel über „die GAUDRON“ zwei kleine, anonym gefertigte Mazarin-Schreibtische vor, die auf ähnlichen Gestellen ruhen. Literaturhinweis: Die Tischler der Krone unter der Herrschaft Ludwigs XIV. Câlin Demestrescu. La bibliothèque des arts. Lausanne, 2021. Seite 290 Gutachter: Stéphane PEPE Gutachter: Stephane PEPE
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