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Neu-Vermehrtes Hamburgisches Gesang-Buch zum heiligen Gebrauch des öffentlichen Gottesdienstes sowie der Hausandachten, herausgegeben von den Hamburgischen Ministerien. Hamburg: C. Neumann [ca. 1710–1720] Schmaler 12mo: Frontispiz (Doppelseite)-[24]-1254-[42]-46 S. (Datum im Impressum abgeschnitten, Titelblatt mit ausgefransten Rändern, Papier gebräunt, stellenweise textnah beschnitten, einige Flecken, letztes Blatt teilweise abgelöst). Marmoriertes Kalbsleder, vergoldet linierte Deckel mit zwei Messingverschlüssen, Rücken mit kaum erhabenen Bünden (Spuren eines ovalen Medaillons und metallener Eckstücke auf dem Oberdeckel sowie wahrscheinlich auch auf dem Unterdeckel, die durch den silbernen Einband verdeckt sind, der an dieser Stelle fest sitzt). Später in einen klappbaren Einband aus repoussiertem, versilbertem Metall gefasst, Buchdeckel verziert mit der Jungfrau mit Kind und der Kreuzigung in karierten und lappenförmigen Zierrahmen, Buchrücken ähnlich verziert, geformte repoussierte Silberbeschläge, die die Kopfkappen bedecken und sich über einen Teil der Kanten am Kopf- und Fußende erstrecken. Schöner Zustand. Seltene Ausgabe dieses Gesangbuchs, das im Laufe des 18. Jahrhunderts häufig nachgedruckt wurde, illustriert mit einer allegorischen doppelseitigen Titelseite, gestochen von H. Westphalen nach Rond, mit einer Panoramaansicht der Stadt Hamburg. Der letzte Teil, „Christliche Gebete“ (46 Seiten), hat ein eigenes Titelblatt. Der ursprünglichen Einband wurden bis auf die Verschlüsse alle Metallbeschläge entfernt, um ihn in einen fein gearbeiteten, maßgefertigten Einband aus versilbertem Metall einzufassen. Vgl. VD18 (Auflagen umfassen selten mehr als ca. 600 Seiten).
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