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Albrecht Dürer – Wappen mit Totenschädel – Von Wierix Beschreibung: Wappen mit Totenschädel. Das Thema des „Memento mori“ wird hier in einer brillanten und ungewöhnlichen Form neu interpretiert. Dies ist einer der berühmtesten Kupferstiche der Brüder Wierix nach Albrecht Dürer. Sie schufen diese unglaublich detailreichen Werke bereits in den 1560er Jahren im Alter von 12, 14 bis 17 Jahren, wie auf einigen dieser Drucke vermerkt ist. Dieser Druck trägt weder ihre Initialen noch ihr Alter. Es handelt sich um einen Erstdruck vor der Übernahme durch weitere Verleger, signiert mit dem Monogramm „AD“ auf der Tafel und der Jahreszahl 1503 unten in der Mitte des Steins. Zusammen mit „Melancolica“ und „Ritter tot und Teufel“ gehört er zu den Hauptwerken. Die Frau in patrizischer Kleidung ist an ihrer Krone als Braut zu erkennen, doch die Person, die sie von hinten umarmt, ist ein wilder Mann, eine traditionelle Figur aus der deutschen Volkskunde, die oft bei Hochzeiten dargestellt wird; sein Schild jedoch, das für die junge Frau unsichtbar ist, entlarvt ihn als Stellvertreter des Todes. Der Winkel des Schädels auf dem Schild entspricht genau dem des Kopfes der jungen Frau. Maße: 21,9 × 15,8 cm Zustand: Ein ausgezeichneter, feiner und kräftiger Abdruck mit allen Details. Auf dichtem Büttenpapier mit einem Fragment eines heraldischen Wasserzeichens, das am Plattenrand abgeschnitten ist. In einem sehr guten, sauberen Zustand. Literatur: Hollstein / Niederländische und flämische Radierungen, Stiche und Holzschnitte ca. 1450–1700 (1999. I/II) ---- Mauquoy-Hendrickx 1979 / „Les Estampes des Wierix“ Werkverzeichnis (1477. I/II) -----Alvin 1866 / Werkverzeichnis der drei Brüder Jan, Jérome und Antoine Wierix (1198) ---- Meder 1932 / Dürer-Katalog ((Kopie))(98) Technik: Kupferstich Entstehungszeit: 1565–1600
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