Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.
Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.
Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.
Otto Scholderer Der letzte Band Pastell auf Karton/Papier. 73 x 59 cm. Unter Glas gerahmt. Provenienz Bis 1902 im Besitz des Künstlers. – Frankfurter Kunstverein, 29.4.1902, Lot 80. – Paul Roediger Frankfurt a. M., 1907 und 1934. – Slg. Dr. Otto Jordan. Ausstellungen London 1885: 116th Exhibition, Royal Academy London, 1885, Nr. 1254. – Manchester 1885: Third Autumn Exhibition, Manchester City Art Gallery, 1885, Nr. 619. – Berlin 1895: Große Berliner Kunstausstellung. Mai–September, Berlin 1895, Nr. 1551. Literatur Ausst.-Kat. Manchester City Art Gallery, 1885. Third Autumn Exhibition, S. 44, Nr. 619. – Ausst.-Kat. Große Berliner Kunstausstellung, 1895, Nr. 1551, m. Abb. – F. v. Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts: Beitrag zur Kunstgeschichte, Dresden 1898, Bd. II, S. 627, Nr. 14. – Katalog des künstlerischen Nachlasses Otto Scholderer, Frankfurter Kunstverein, 29.4.1902, Nr. 80. – A. Graves: The Royal Academy of Arts, VII, London 1906, S. 51, Nr. 1254. – H. Weizsäcker / A. Dessoff: Kunst und Künstler in Frankfurt a. M. im 19. Jahrhundert. II, Frankfurt am Main 1909, S. 136. – F. Herbst: Otto Scholderer. Ein Beitrag zur Künstler– und Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts, Diss. Heidelberg, 1934, Nr. 117. – J. Johnson / A. Greutzner: The Dictionary of British Artists 1880–1940 V, Woodbridge, Suffolk 1976, S. 449. – M. Grosskinsky / B. Sander: Otto Scholderer 1834–1902, Die neue Wirklichkeit des Malerischen. Zum 100. Todestag. Haus Giersch–Museum Regionaler Kunst, Frankfurt am Main 2002, S. 72. – J. M. Bagdahn: Otto Franz Scholderer (1834–1902): Monographie und Werkverzeichnis. Diss. Freiburg i. Br. 2002, S. 77, 86, 112, 170, 171, 286, Kat Nr. 248, S. 685. – J. M. Bagdahn: Otto Franz Scholderer (1834–1902): Monographie und Werkverzeichnis. Berlin 2020, Kat. Nr. 248, S. 210, Abb. S. 606. „Kniestück eines in lichtes Blau gekleideten, mit dunkellockigem Haar geschmückten Mädchens, das aus einem Buche liest. – Schönes, in Colorit und Ausführung gleich ausgezeichnetes Bild.“ Mit diesen Worten beschrieb der Katalog des Frankfurter Kunstvereins das vorliegende Pastell, als es 1902, nach dem Tod des Künstlers, auf den Kunstmarkt gelangte. Scholderers Pastell verbindet die Konzentration auf den stillen Moment der Lektüre mit einer besonderen Aufmerksamkeit für die Farbwirkung und die zeichnerische Ausführung. Das Werk entstand 1885 für die Royal Academy und fällt in eine Phase, in der sich Otto Scholderer wiederholt mit einem Motiv auseinandersetzte, das ihn bereits in den 1870er Jahren beschäftigt hatte: die lesende Frau. Wer Scholderer - den brillanten Stillleben- und Portraitmaler - an das Genre heranführte, ist bislang nicht eindeutig geklärt. Seine intensive Beschäftigung mit der Darstellung lesender Mädchen und Frauen zeigt jedoch Parallelen zu Jean-Baptiste-Camille Corot, der ebenfalls zahlreiche lesende Frauen, häufig in Halbfigur, darstellte.
Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.