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live 21. November | 11:30 AM
Lempertz

1044 - Elias van den Broeck

Startpreis

15.000 €

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Schätzungen

20.000 - 25.000 €

Verkaufsgebühren

35,7 %

Elias van den Broeck Blumenstillleben mit Insekten Öl auf Leinwand (doubliert). 78,5 x 64,5 cm. Signiert unten rechts: Elias v. den Broeck. Provenienz Galerie Fischer, Luzern 13.–21.11.1979, Lot. 1367. – Schweizer Privatsammlung. Elias van den Broeck wurde wahrscheinlich 1652 in Amsterdam geboren und nicht in Antwerpen, wie in der älteren Literatur gelegentlich noch zu lesen ist. Sehr jung begann er eine Lehre bei einem Silberschmied, um bald darauf aber in die Werkstatt des Amsterdamer Malers Cornelis Kick zu wechseln. Hier wurde er etwa vier Jahre lang ausgebildet. Im September 1669 nahm Ihn Jan Davidsz de Heem in Utrecht unter Vertrag. Aus dem überlieferten Dokument geht hervor, dass ihn de Heem für zwei Jahre an seine Werkstatt mit einem Jahreseinkommen von 200 Gulden bindet. Van den Broeck wird zu diesem Zeitpunkt bereits ein gut ausgebildeter Maler gewesen sein, denn de Heem nennt ihn in diesem Vertrag "einen weitbekannten Maler" (F. G. Meijer: Jan Davidsz de Heem. 2024, S. 33, S. 378/79). Elias van den Broeck begleitetet 1672 de Heem nach Antwerpen, wo er bald darauf in der dortigen Lukasgilde aufgenommen wurde. Erst nach dem Tode de Heems, kehrte er nach Amsterdam zurück. Trotz der langjährigen Zusammenarbeit mit Jan Davidsz de Heem hat Elias van den Broeck eine eigenständige Handschrift entwickelt. Seine Stillleben sind leicht erkenn- und geradezu unverwechselbar. Charakteristisch ist vor allem die sich hochschraubende Kompositionslinie in seinen Blumenarrangements und die Bedeutung, die der Maler dem Blattwerk beimisst. Neben der Vielfalt der Grüntöne stellt er gerne einzelne Blätter von ihrer Rückseite dar, um dann mit größter Präzision das feine Netz ihrer Adern zu zeichnen.

Auktion

Alte Meister und 19. Jahrhundert
Samstag, 21. November
11:30 AM
Neumarkt, 3
50667 Cologne, Deutschland

Auktionshaus

Lempertz +(49)2.21.92.57.290 altemeister@lempertz.com
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