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Joos de Momper Sebastiaan Vrancx Weite Berglandschaft mit Raubüberfall Öl auf Holz (parkettiert). 56,5 x 93 cm. Provenienz Slg. A. van Heek, Enschede. – Dorotheum, Wien, 21.–23.3.1932, Lot 34 (als Joost de Momper). – Slg. Dr. Hendrik Luitje Straat (1890–1976), Leuwarden. – Kunsthandel de Boer, Amsterdam, 1965. – Christie's, London, 27.6.1975, Lot 11. – Sotheby's, London, 16.7.1988, Lot 41. – Galerie Finck, Brüssel, 1984. – Belgische Privatsammlung. Literatur K. Ertz: Josse de Momper der Jüngere, 1986, S. 127, Abb. 102, S. 130. S. 468. Nr. 44. Joos de Momper gilt als einer der bedeutendsten flämischen Landschaftsmaler seiner Zeit. Seine Werke markieren den Übergang vom späten 16. Jahrhundert zur klassischen niederländischen Landschaftsmalerei des Goldenen Zeitalters. Dieses Gemälde datiert Klaus Ertz noch vor 1600, insofern es genau diese Schnittstelle dokumentiert. Der Maler blickt hier von einem hohen Standpunkt aus auf das weite Panorama. Der schattigere Vordergrund hingegen wird zur Bühne für Sebastian Vrancx' Räuberbande. Joos de Momper ließ die Staffage zumeist von anderen Malerkollegen ausführen – Frans Francken II, Jan Brueghel, Pieter Snayers oder, wie in diesem Bild, von Sebastiaan Vrancx.
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