Auktionskalender
1 / 1

Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.

live 21. November | 11:30 AM
Lempertz

1010 - Schwaben zweite Hälfte 15./ frühes 16. Jh.

Startpreis

7.500 €

The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.

Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.

Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.

Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.

Schätzungen

10.000 - 15.000 €

Verkaufsgebühren

35,7 %

Schwaben zweite Hälfte 15./ frühes 16. Jh. Mondsichelmadonna Linde mit Resten mehrerer farbiger Fassungen, in weiten Teilen und insbesondere im Inkarnat übergangen. Dreiviertelrund geschnitzt, auf der Rückseite abgeflacht und tief ausgehöhlt. Rückseitige Kreuzblume der Krone verloren, eine weitere wieder angefügt, vertikaler Riss auf der Vorderseite mit eingefügter älterer Stabilisierung oberhalb des Gewandsaums. H 139 cm. Provenienz Süddeutsche Privatsammlung, 1984 bei Kunsthandel Ulf Härtl, Bamberg/Hemhofen erworben. Literatur Vgl. Kat. Michel Erhart & Jörg Syrlin d.Ä. Spätgotik in Ulm, Ulm-Stuttgart 2002, Kat.-Nr. 69. Diese fast lebensgroße, gut erhaltene und repräsentative Madonnenskulptur stellt in der Gesamtgestaltung wie auch den Physiognomien und der hochragenden Lilienkrone ein typisches Werk der schwäbischen Spätgotik dar. Mit großer Sicherheit stand sie vor der Reformation oder Säkularisierung im Mittelpunkt eines Marienaltars. Auf Vorder- und leichte Unteransicht hin gestaltet, posiert sie im gefälligen Kontrapost, den vorgestellten rechten Fuß auf eine Mondsichel gesetzt. Über ihrem gegürteten Kleid trägt sie den mit Edelsteinen besetzten Mantel, dessen blaues Futter eine ehemals rote Fassung durchscheinen lässt. Unter den Falten ist ungewöhnlich deutlich die Anatomie des Spielbeins erkennbar. Ihre rechte Schuhspitze steht auf der Monsichel; auf der rechten Hand hält sie das Jesuskind, das nach der Birne in ihrer linken Hand greift. Auch die Darstellung des Kindes, Anatomie, Bein- und Armhaltung, verweisen auf das Vorbild Michel Erhart.

Auktion

Alte Meister und 19. Jahrhundert
Samstag, 21. November
11:30 AM
Neumarkt, 3
50667 Cologne, Deutschland

Auktionshaus

Lempertz +(49)2.21.92.57.290 altemeister@lempertz.com
Auf Drouot seit 6 Jahre avec Mehr als 31,000 Lose veröffentlicht

Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.

Lieferoptionen

Melden Sie sich an oder erstellen Sie ein Konto, um mehr über Ihre Lieferoptionen für diese Auktion zu erfahren!