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STEFAN BUMM (20. Jahrhundert). Tischleuchte „Argus“. Deutschland, 1980er Jahre. Schwarz lackiertes Stahlrohr. Literaturhinweis: Thomas Hauffe, *Fantasie und Härte: Das „Neue deutsche Design“ der achtziger Jahre*, Anabas-Verlag, Gießen, 1994, S. 107 (abgebildetes Modell). In gutem Zustand, mit leichten Gebrauchsspuren. Maße: 37 x 33 x 17 cm. Eine einzigartige Tischleuchte, die repräsentativ für das deutsche postmoderne Design der 1980er Jahre ist und mit der Bewegung des Neuen Deutschen Designs in Verbindung steht, die sich durch ihren experimentellen Geist und den Wunsch auszeichnet, funktionalistische Konventionen zu überwinden. Das Modell „Argus“ besticht durch seine originelle skulpturale Komposition aus schwarz lackierten Stahlrohren, die eine Struktur aus kantigen Linien bilden. Im oberen Bereich erinnert ein großer ovaler Umriss mit spitzen Enden an die Form eines Auges, in dessen Mitte eine flammenförmige Glühbirne sitzt, die optisch als Pupille fungiert. Der Sockel, der aus asymmetrisch angeordneten, gebrochenen Profilen besteht, unterstreicht die Dynamik und den grafischen Charakter des Gesamtwerks. Stefan Bumm widmete sich in den 1980er Jahren in Deutschland seiner künstlerischen und gestalterischen Arbeit im Kontext neuer experimenteller Bewegungen, die die Prinzipien des konventionellen Industriedesigns in Frage stellten. Seine „Argus“-Lampe, auch bekannt als „Argus-Auge“, ist ein Beispiel für diesen expressiven Ansatz bei Gebrauchsgegenständen und wird in Thomas Hauffes Publikation über das neue deutsche Design dieses Jahrzehnts vorgestellt.
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