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Samuel van den HECK (Antwerpen? ca. 1595 – Amsterdam? nach 1637) Ansicht des Schlosses von Egmont aan den Hoef Eichenholztafel, ein Brett, nicht parkettiert. Datiert 1639 unten rechts. Ältere Restaurierungen. 31,6 x 73,4 cm Das Schloss Egmond war die Residenz der Grafen von Egmond. Im Jahr 1573 wurden auf Befehl von Wilhelm dem Schweigsamen sowohl die Abtei als auch das Schloss von den Truppen Diederik Sonoys, des Statthalters des nördlichen Bezirks von Holland, zerstört, um zu verhindern, dass sich dort einfallende spanische Truppen niederließen. Beide Bauwerke befanden sich somit bereits zur Zeit von Van den Heck in einem ruinösen Zustand, was vermuten lässt, dass sich der Maler bei der Darstellung ihres Aussehens auf Darstellungen stützte, die vor ihrer Zerstörung entstanden waren. Ein Gemälde von Aegidius van Saen (1580–1610), das heute im Rathaus von Zottegem aufbewahrt wird, könnte somit als Vorlage für Van den Hecks Ansicht der Burg von Egmond gedient haben, während ein Holzschnitt aus dem Jahr 1630 offenbar die wichtigste Inspirationsquelle für seine Darstellung der Abtei war. Von den Van den Heck zugeschriebenen Darstellungen der Abtei von Egmond-Binnen, des Schlosses von Egmond aan den Hoef und des Dorfes Egmonda an Zee sind mindestens siebzehn Exemplare bekannt, deren Ausführungsqualität jedoch Unterschiede aufweist. Diese Unterschiede lassen vermuten, dass die Herstellung dieser Werke nicht allein dem Maler zugeschrieben werden kann, sondern dass dabei auch die Ressourcen seiner Werkstatt zum Einsatz kamen. Sein Sohn, Maerten Heemskerck Van den Heck, dürfte an diesem Vorhaben beteiligt gewesen sein, insbesondere nachdem er nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1652 die väterliche Werkstatt übernommen hatte. Eine um 1638 datierte Version befindet sich im Rijksmuseum in Amsterdam.
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