Um Ihren Kaufauftrag zu ändern,
wenden Sie sich an das Auktionshaus.
The reserve price is the minimum price accepted by the seller. Bidders cannot see this price. To win an item, you must place the highest bid and meet or exceed the reserve price.
Die Anmeldungen für diese Auktion sind geschlossen. Sie können kein Gebot abgeben.
Die umgerechneten Beträge dienen nur zu Informationszwecken. Verbindlich ist ausschließlich die vom Auktionshaus für den Verkauf festgelegte Währung. Sie können eine andere Währung auswählen, indem Sie in Ihrem Profil die Seite „Einstellungen“ aufrufen.
Gebühren einschließlich der Gebühren des Auktionshauses und der Plattform. Weitere Informationen finden Sie in den Allgemeinen Verkaufsbedingungen des Auktionshauses.
Fritz Schaefler, "Heinrich Wölfflin" Portrait des Schweizer Kunsthistorikers Heinrich Wölfflin (1864 Winterthur bis 1945 Zürich), kraftvolle Radierung mit ausgeprägtem Plattenton auf Velin, um 1925 (Entstehung der Platte), unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Schaefler" und links nummeriert "74/100", leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 39,5 x 33 cm, Blattmaße ca. 76 x 53,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker, Freskant, Innenraum- und Farbfenstergestalter des Expressionismus sowie Bühnenbildner und Szenograph (1888 Eschau im Spessart bis 1954 Köln), Kindheit in Eschau, 1899-1900 Schulbesuch in Aschaffenburg, 1900 Umzug nach Eggenfelden/Niederbayern, bis 1905 Gymnasium und Internat in Landshut, studierte ab 1905 Architektur an der Technischen Hochschule München, 1906 Wechsel an die Königliche Kunstgewerbeschule München, studierte 1908-11 an der Münchner Akademie bei Martin Feuerstein und Angelo Jank, ab 1910 freischaffend im eigenen Atelier in München-Schwabing und regelmäßige Aufenthalte am Simssee bei Rosenheim, 1914-17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und schwere Verwundung in der Schlacht an der Somme, 1915-17 vertreten in Ausstellungen der Berliner und Münchner Sezession, 1918-19 aktive Beteiligung an der Münchner Räterepublik, Mitglied und Schriftführer des "Aktionsausschuss Revolutionärer Künstler" sowie Schriftleiter für bildende Kunst der kulturrevolutionären Zeitschrift "Der Weg", 1919 Flucht zu Alfred Kubin nach Wernstein, 1920 Übersiedlung nach Ernsdorf bei Prien am Chiemsee und später nach Prien, 1923 Reise mit Kurt Gerstenberg nach Italien, mäzenatisch gefördert durch den rheinischen jüdischen Industriellen Joseph Heymann (1887-1954), 1927, auf Anraten seines Freundes, des Architekten Hans Hansen, Umzug nach Köln, 1937 als "entartet" verfemt und mit Malverbot belegt, 1942-45 Flucht vor den Kriegswirren nach Remerscheid (Engelskirchen) ins Bergische Land, 1945 Rückkehr nach Köln und Lehrtätigkeit an Kölner Berufsschulen sowie regelmäßige Aufenthalte im Bergischen Land, unterhielt Kontakte zur Avantgarde der Zeit wie Klee, Felixmüller, Schmidt-Rottluff, Campendonk, Feininger, Heckel, Schrimpf, Davringhausen und anderen, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar, tätig in Köln, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Flemig, Homepage des Enkels Christoph Schaefler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.
Lieferung ist optional. Sie können sich für das Lieferunternehmen Ihrer Wahl entscheiden. Der angezeigte Preis beinhaltet weder Zuschlag noch Aufgeld.
Unsere Versandabteilung erreichen Sie unter versand@mehlis.eu oder 00493741 221115. Wenn es möglich ist, versenden wir Ihre Objekte gerne per DHL Premium. Bitte beachten Sie, dass Objekte aus Elfenbein nur innerhalb der EU versendet werden können.