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[VIGENERE (Blaise de)]. Die Bilder oder Gemälde der beiden griechischen Sophisten Philostratos und die Statuen des Kallistratos. Ins Französische übersetzt von Blaise de Vigenere. […] Nach dem Original von einem gelehrten Zeitgenossen, der die griechische Sprache beherrscht, überarbeitet und korrigiert sowie in dieser neuen Ausgabe als Kupferstich abgebildet. Mit Epigrammen zu jedem einzelnen von ihnen von Artus Thomas, Herr von Embry. Paris, Claude Sonnius, 1629. Großes Folio, hellbraunes Schafsleder, gerippter Rücken, Titeletikett (Einband aus dem 19. Jahrhundert, stark abgenutzt, abgerieben, Deckel abgelöst). [1] graviertes Titelblatt (beschädigt, restauriert), [8] Vorsatzblätter, 921 Seiten, [1] Seite (Privileg), [46] Seiten (Inhaltsverzeichnis). (Seitenzahlungssprung zwischen den Seiten 832 und 835, keine fehlenden Seiten.) Alte Wasserflecken, die die Ränder stellenweise angegriffen haben. Erheblicher Textverlust auf dem zweiten Blatt der Widmung. Versgalerien. Neue illustrierte Ausgabe dieses Meisterwerks der französischen Buchkunst des Barock (zusammen mit dem „Temple des Muses“), dessen Erstausgabe aus dem Jahr 1614 stammt. Sehr schöne, im Kupferstich ausgeführte Illustrationen, darunter ein Titel-Frontispiz, 60 schöne Stiche von Jaspar Isac, Léonard Gaultier und Thomas de Leu, einige davon nach Antoine Caron, dem Mitarbeiter von Primaticcio in Fontainebleau, sowie 2 im Text eingestanzte Kupferstiche, sehr zahlreiche, auf Holz gestochene Zierbänder, Initialen und Ornamente. Löcher in den Stichen auf den Seiten 90, 191, 369. Erheblicher Ausschnitt am Stich auf Seite 179 und an dem auf Seite 504. Es fehlen die Seiten 269–270, 421–422, 497 bis 500 sowie 551–552. Im Jahr 1578 veröffentlichte Blaise de Vigenère seine illustrationslose Übersetzung der „Images“ von Philostratos dem Athener, einem Text aus dem 3. Jahrhundert, der Symbolik, Hermetik und Kunsttheorie miteinander verbindet. Inspiriert von 64 antiken Gemälden einer Galerie in Neapel werden diese Beschreibungen durch einen zweiten Autor ergänzt, der 17 weitere Werke behandelt. Das Werk beginnt mit einer Abhandlung über die Malerei und endet mit „Die Statuen des Kallistratos“. Jedes Bild wird von Epigrammen von Artus Thomas d’Embry begleitet, die eine Brücke zwischen antiker Kunst und moderner Sichtweise schlagen. Handgeschriebenes Exlibris auf dem Titelblatt (Collège Bordeaux).
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