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Meissen Königliche Porzellanmanufaktur Johann Joachim Kaendler Hirschhatz Porzellan, naturalistischer farbiger Aufglasurdekor. Große Gruppe eines am Boden liegenden Hirschs, angefallen von drei Jagdhunden, auf flacher eckiger Plinthe üppig mit Blättern und Blüten belegt. Unglasierter Boden ohne Marke. Restauriert. H 13,2, B 29 cm. Meissen, 1741, das Modell Johann Joachim Kaendler, die Ausformung und Staffierung zeitnah. Das Modell beschreibt Kaendler in seinen Feierabendberichten vom April/Mai 1741 wie folgt: "Einen gejagt, und von Hunden zu Boden gerissenen Hirsch:" Provenienz Kunsthandel Röbbig, München. Süddeutsche Privatsammlung. Literatur Vgl. Albiker, Die Meissner Porzellantiere im 18. Jahrhundert, Berlin 1959, Nr. 198. Das Modell bei Pietsch, Die Arbeitsberichte des Meissener Porzellanmodelleurs Johann Joachim Kaendler 1706 - 1775, Leipzig 2002, S. 86. S.a. Andres-Acevedo, Die autonomen figürlichen Plastiken Johann Joachim Kaendlers und seiner Werkstatt zwischen 1731 und 1748, Bd. 2, Stuttgart 2023, Taxa 54, S. 269.
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