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live 20. November | 10:30 AM
Lempertz

841 - Meissen Königliche Porzellanmanufaktur

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1.500 €

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Schätzungen

1.500 - 2.000 €

Verkaufsgebühren

35,7 %

Meissen Königliche Porzellanmanufaktur Zwei seltene Obelisken mit Brühl'schem Wappen und Chinoiserien Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung und Versilberung. Modell auf quadratischem Postament. Die Obelisken auf Kugelfüßen, als Bekrönung ein Zapfen mit vier Miniatur-Maskarons. Blaumarke Schwerter. Eine Spitze restauriert, kleinere Brandrisse. H ca. 23 cm. Meissen, um 1745, das Modell wohl Johann Gottlieb Ehder. In den Arbeitsaufzeichnungen von Johann Gottlieb Ehder aus dem Juli 1744 findet sich der Eintrag über eine "Pyramide nebst einem Postament mit Füllungen von Thon", die neu bossiert wurde. Dass solche Pyramiden / Obelisken zur Ausstattung der höfischen Tafeln und der Hofkonditorei gehörten, wird schon durch die erste Lieferung von Meissener Figuren an die sächsische Hofkonditorei im Jahr 1744 deutlich. Diese umfasste insgesamt 56 Obelisken. Auch ein Inventar aus dem Jahr 1753, das den Porzellanbestand der Konditorei des Grafen Brühl verzeichnet, nennt eine größere Anzahl von Pyramiden auf Postamenten. Diese Einträge verdeutlichen, dass diese dekorativen Elemente nicht als Einzelstücke zu betrachten sind, sondern offenbar Bestandteil einer repräsentativen Ausstattung der höfischen Tafelkultur waren. Provenienz Tschechische Privatsammlung. Literatur Vgl. Cassidy-Geiger, Von Zucker und Silber zum Porzellan: Die Konditorei und die öffentliche Tafel in Dresden unter August III., in: Keramos 198/2007 S. 32. S.a. Pietsch (Hg), Schwanenservice. Meissener Porzellan für Heinrich Graf von Brühl, Dresden-Leipzig 2000, S. 234.

Auktion

Kunstgewerbe, Silber, Skulpturen, Möbel, Keramik und Porzellan
Freitag, 20. November
10:30 AM
Neumarkt, 3
50667 Cologne, Deutschland

Auktionshaus

Lempertz +(49)2.21.92.57.290 kunstgewerbe@lempertz.com
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