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live 20. November | 10:30 AM
Lempertz

823 - Meissen Königliche Porzellanmanufaktur

Startpreis

4.000 €

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Schätzungen

4.000 - 6.000 €

Verkaufsgebühren

35,7 %

Meissen Königliche Porzellanmanufaktur Hockender Budai mit Teegeschirr Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Goldränderung. Modell mit geöffnetem Mund, gelochten Ohren, auf einer geschweiften Sockelplatte sitzend, vor sich eine Teekanne und ein Koppchen mit Untertasse. Das Gewand dekoriert mit filigranen indianischen Blumen und Purpursaum. Offener Boden, ohne Marke. Ausgestreckte Hand und Chips um den Bodenrand restauriert, vertikale Brandrisse. H 11 cm. Meissen, 1720er Jahre. Diese Budai oder Pagoden waren als Räuchergefäße konzipiert. Der parfümierte Rauch konnte aus dem Mund oder auch aus dem Kopf entweichen. Im Inventar von 1770 erwähnt Claus Boltz noch einige Positionen dieser Figuren in unterschiedlichen Größen, zahlreiche "defect" oder "entzwey". Provenienz Süddeutsche Privatsammlung. Literatur Vgl. Rückert, Meissener Porzellan 1710 - 1810, München 1966, Kat. Nr. 840 und 841., beide mit etwas flacherer Sockelplatte. Vgl. Boltz, Japanisches Palais-Inventar 1770 und Turmzimmer-Inventar 1769, in: Keramos 153/1996, S. 53. Vgl. den Blaauwen, Meissen Porcelain in the Rijksmuseum, Amsterdam 2000, Kat. Nr. 307, eine Version ohne Sockelplatte und darauf stehende Gefäße. Vgl. Hanemann (Hg), Goldchinesen und indianische Blumen. Die Sammlung Ludwig in Bamberg. Fayencen und Porzellan, Petersberg 2010, Kat. Nr. 33, mit geschnittener Sockelplatte, zusätzlich bemalt in Eisenrot und mit Purpurlüster. Vgl. Deldicque (Hg), La fabrique de l’extravagance. Meissen and Chantilly Porcelain, Saint-Remy-en-l'Eau-Chantilly-München 2020, Kat. Nr. 46.

Auktion

Kunstgewerbe, Silber, Skulpturen, Möbel, Keramik und Porzellan
Freitag, 20. November
10:30 AM
Neumarkt, 3
50667 Cologne, Deutschland

Auktionshaus

Lempertz +(49)2.21.92.57.290 kunstgewerbe@lempertz.com
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