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Mainfränkische Aufsatzkommode aus fürstlichem Besitz Nuss, Nusswurzel, Pflaume, Birne, Kirsche auf Weichholz, Nuss massiv; Beschläge aus vergoldetem Messing, Schlösser aus Schmiedeeisen, marmoriert bedrucktes Papier. Dreischübige Kommode mit geschweifter Front und Seiten auf Volutenfüßen und geschnitzter Zarge, auf den Ecken vier plastische Pilaster mit Volutenenden. Separat gearbeiteter Aufsatzschrank auf geschnitzten Beinen und Volutenfüßen. Über dem zentralen konvexen Tabernakelfach hochgebogener Giebel, seitlich je drei Schübe mit konkaven Fronten. Alle Sichtseiten dekoriert mit gerahmter Würfelmarketerie, auf der Kommodenplatte zwei Felder mit Bandelwerk. Brandstempel ligiertes Doppel-L auf den Rückseiten von Kommode und Aufsatz. H 216, B 152, T 68,5 cm. Würzburg, zugeschrieben, um 1750/60. Provenienz Fürstliche Sammlung Liechtenstein. Literatur Vgl. Schmitz, Deutsche Möbel des Barock und Rokoko, Stuttgart 1923, S. 223. Vgl. Schatt, Barock- und Rokoko-Möbel. Bürgerliches Mobiliar des 17. und 18. Jahrhunderts, München 2000, S. 140.
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