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live 20. November | 10:30 AM
Lempertz

534 - Emil Lettré

Startpreis

25.000 €

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Schätzungen

25.000 - 28.000 €

Verkaufsgebühren

35,7 %

Emil Lettré Ausgefallene Teemaschine von Emil Lettré Silber. Auf vier Säulenfüßen mit Faunshermen das große Rechaud mit eingestelltem Spiritusbrenner. Über einem flachen Standring der birnförmige Korpus mit hochgezogenen Bandhenkeln; an der Vorderseite ein Kranen mit geschwungener Handhabe. Die Wandung mit graviertem stilisiertem Akanthus; der Kranen und der leicht aufgewölbte Stülpdeckel mit kleinem Scheibenknauf. Marken: MZ Emil Lettré (1905 - 1952, Bröhan Nr. 209). H 28 cm, Gewicht 2.132 g. Berlin, Emil Lettré, 1930er Jahre. Bei seinen Ansprüchen an die Silberschmiedekunst vertrat Emil Lettré eine sehr bestimmte Haltung. Jede technische Unterstützung des Fertigungsprozesses, etwa durch maschinelles Drücken oder Drehen, lehnte er ab. Seine ganz und gar traditionelle Handwerksphilosophie suchte vielmehr Verbindungen zum Geist der Antike und der Renaissance. Seine Service und Becher, Kerzenleuchter und Teller mit stilisierten Akanthusgravuren, meist nach Entwürfen seines Freundes Eduard Pfeiffer gefertigt, spiegeln diese Haltung wieder. "Sie verbindet eine strenge, kühle Formensprache, die die höchsten repräsentativen Ansprüche erfüllt." Rüdiger Joppien, in: Silver of a New Era, International Highlights of Precious Metalware from 1880 to 1940, Rotterdam 1992, S. 145. BU zur Zeichnung: Familienarchiv Eduard Pfeiffer, München Provenienz Kunst- und Auktionshaus W. G. Herr, Köln, Juni 2001, Lot 161; rheinische Sammlung. Literatur Die vorliegende Ausführung ist sicher ein Unikat. Eine vergleichbarer "Samowar" ist abgebildet im Ausstellungskatalog Emile Lettré - Andreas Moritz, Zwei deutsche Silberschmiede im 20. Jh., Kunstgewerbemuseum Köln, 1977, Kat.Nr. 41, Abb 18.

Auktion

Kunstgewerbe, Silber, Skulpturen, Möbel, Keramik und Porzellan
Freitag, 20. November
10:30 AM
Neumarkt, 3
50667 Cologne, Deutschland

Auktionshaus

Lempertz +(49)2.21.92.57.290 kunstgewerbe@lempertz.com
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