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Ein weiß glasiertes Spucknapf, Sui-/Tang-Dynastie: Das gut geformte Gefäß von komprimierter, kugelförmiger Gestalt, das von einem kurzen, geraden Fuß zu einem taillierten Hals mit einem ausgeprägten, erhabenen Kragen und einem weit nach außen gebogenen, gerollten Rand ansteigt, ist mit einer durchscheinenden, elfenbeinweißen Glasur überzogen, die unregelmäßig oberhalb des unteren Gefäßkörpers endet und den blass-beigeweißen Scherben freilegt; Ein ähnliches Objekt dieser charakteristischen Form, das aus einem Sui-Grab in Houchuan in der Provinz Henan ausgegraben wurde und sich heute im Chinesischen Geschichtsmuseum in Peking befindet, ist abgebildet in „Zhongguo Taoci Quanji“: Sui Tang, Bd. 5 (Das Gesamtwerk der chinesischen Keramik: Sui- und Tang-Dynastien), Shanghai, 2000, Tafel 13, S. 46, mit Bildunterschrift auf S. 219. Zwei weitere ähnliche Spucknäpfe, die aus einem Sui-Grab in Ermencun in den westlichen Vororten von Xi’an ausgegraben wurden und auf das Jahr 610 n. Chr. datiert sind, befinden sich ebenfalls heute im Chinesischen Geschichtsmuseum und sind abgebildet bei Koyama, Chugoku Toji (Chinesische Keramik), Tokio, 1970, Abb. 21. Eine weitere Vase dieser Form, die aus dem Grab von Li Jingxun ausgegraben wurde, laut Grabinschrift auf das Jahr 608 n. Chr. datiert wird und sich heute im Provinzmuseum Shaanxi befindet, ist bei Mayuyama in „Chugoku bunbutsu kenbun“, Tokio, 1973, abgebildet, Taf. 87 H: 11,5 cm [Guter Zustand, zwei kleine Absplitterungen am Rand restauriert] Link zu Detailfotos: https://we.tl/t-ixo3amzjzf3RjN99
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