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Marambat - de Malafosse

82 - KIRSTEN (Peter oder Petrus Kirstenius). NOTÆ IN EVANGELIUM S. MATTHÆI. Nach einem Vergleich arabischer, ägyptischer, hebräischer, syrischer, griechischer und lateinischer Texte […]. Breslau [Wrocław], auf Kosten des Autors und mit seinen arabischen Lettern, [1611, Datum nach Chronogramm]. Kleines Folioformat (302 × 197 mm), marmoriertes hellbraunes Kalbsleder, Rücken mit Rippen, unterteilt und mit vergoldeten Blumenornamenten verziert, Titeletikett aus granatrotem Marokko-Leder, Schnittkanten mit vergoldeter Rändelung verziert, Kappen mit Goldfilet, rote Schnittkanten (Einband aus dem 18. Jahrhundert); (5) ff., 140 Seiten. Eine abgestumpfte Ecke, Lederverlust an einer Kante, Abrieb an den Buchrippen, Wasserflecken auf dem 2. Blatt und am Seitenrand ohne Beeinträchtigung des Textes auf den letzten 7 ff. SEHR SELTENE ERSTAUSGABE dieses philologischen Kommentars zum Matthäusevangelium, der sich hauptsächlich auf die ARABISCHE FASSUNG stützt. Das zweispaltig gedruckte Werk verbindet Latein mit zahlreichen Passagen in ARABISCHER SCHRIFT sowie mit GRIECHISCH und HEBRÄISCH. Dieses Werk gehört zu den ERSTEN DEUTSCHEN VERÖFFENTLICHUNGEN, DIE ARABISCHE LOSE SCHRIFTZEICHEN VERWENDEN. Der Arzt, Physiker und Orientalist Peter KIRSTEN (1577–1640) ließ auf eigene Kosten die für seine Veröffentlichungen erforderlichen Schriftzeichen anfertigen. Es gibt zwei Varianten dieser Ausgabe: eine mit einem gedruckten Titel und eine mit einem ILLUSTRIERTEN, im Kupferstich gravierten Titel, wie es bei unserem Exemplar der Fall ist. Dieser weist einen verzierten architektonischen Rahmen auf, mit den Figuren des Heiligen Petrus und des Heiligen Paulus sowie unten ein Porträt des Autors. Das Werk ist zudem vollständig mit dem Vorblatt, das manchmal fehlt und ein Lobgedicht von 26 Versen in hebräischer Sprache von Jakob Ebert aus Frankfurt enthält, mit der lateinischen Übersetzung auf der Vorderseite. ATTRAKTIVES EXEMPLAR in einem Einband aus dem 18. Jahrhundert, gut erhalten. ¶ Brunet, III, 670 – Zenker, II, 1781 – Smitskamp, „Philologia orientalis“, 113.

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KIRSTEN (Peter oder Petrus Kirstenius). NOTÆ IN EVANGELIUM S. MATTHÆI. Nach einem Vergleich arabischer, ägyptischer, hebräischer, syrischer, griechischer und lateinischer Texte […]. Breslau [Wrocław], auf Kosten des Autors und mit seinen arabischen Lettern, [1611, Datum nach Chronogramm]. Kleines Folioformat (302 × 197 mm), marmoriertes hellbraunes Kalbsleder, Rücken mit Rippen, unterteilt und mit vergoldeten Blumenornamenten verziert, Titeletikett aus granatrotem Marokko-Leder, Schnittkanten mit vergoldeter Rändelung verziert, Kappen mit Goldfilet, rote Schnittkanten (Einband aus dem 18. Jahrhundert); (5) ff., 140 Seiten. Eine abgestumpfte Ecke, Lederverlust an einer Kante, Abrieb an den Buchrippen, Wasserflecken auf dem 2. Blatt und am Seitenrand ohne Beeinträchtigung des Textes auf den letzten 7 ff. SEHR SELTENE ERSTAUSGABE dieses philologischen Kommentars zum Matthäusevangelium, der sich hauptsächlich auf die ARABISCHE FASSUNG stützt. Das zweispaltig gedruckte Werk verbindet Latein mit zahlreichen Passagen in ARABISCHER SCHRIFT sowie mit GRIECHISCH und HEBRÄISCH. Dieses Werk gehört zu den ERSTEN DEUTSCHEN VERÖFFENTLICHUNGEN, DIE ARABISCHE LOSE SCHRIFTZEICHEN VERWENDEN. Der Arzt, Physiker und Orientalist Peter KIRSTEN (1577–1640) ließ auf eigene Kosten die für seine Veröffentlichungen erforderlichen Schriftzeichen anfertigen. Es gibt zwei Varianten dieser Ausgabe: eine mit einem gedruckten Titel und eine mit einem ILLUSTRIERTEN, im Kupferstich gravierten Titel, wie es bei unserem Exemplar der Fall ist. Dieser weist einen verzierten architektonischen Rahmen auf, mit den Figuren des Heiligen Petrus und des Heiligen Paulus sowie unten ein Porträt des Autors. Das Werk ist zudem vollständig mit dem Vorblatt, das manchmal fehlt und ein Lobgedicht von 26 Versen in hebräischer Sprache von Jakob Ebert aus Frankfurt enthält, mit der lateinischen Übersetzung auf der Vorderseite. ATTRAKTIVES EXEMPLAR in einem Einband aus dem 18. Jahrhundert, gut erhalten. ¶ Brunet, III, 670 – Zenker, II, 1781 – Smitskamp, „Philologia orientalis“, 113.

Texte traduit par DeepL.
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Vente

Verkauf von alten und modernen Büchern – Autogramme – Fotografien
jeudi 12 novembre
14:00
7 rue d'Astorg
31000 TOULOUSE, France

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