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Officina Serpentis - Die johanneischen Schriften. Das Evangelium. Die Briefe. Die Offenbarung. Verdeutscht durch D. Martinus Luther. Berlin 1919. Mit 50 kolorierten und goldgehöhten Zierinitialen, meist sechszeilig, und neun Seiten mit kolorierten und goldgehöhten Rankwerk-Bordüren. Pergamentband mit je einer farbigen und goldgehöhten Tuschzeichnung als Deckelvignetten, Rückentitel und Innenkantenbordüren ebenfalls in farbiger Tusche und Gold. Ausrufzeit : ca. 13:12 (Zeitplan ohne Gewähr) Eins von sechs Vorzugsexemplaren auf Pergament, weitere 50 wurden Zanders-Bütten gedruckt. - Gesetzt aus der eigens für Tieffenbach in der Bauerschen Gießerei geschnittenen Gotico-Antiqua, die sich an der Schöfferschen Bibel-Type von Creußner und Koberger aus dem 15. Jahrhundert orientierte. - Titel, Untertitel und Initialen wurden von Bruno Rollitz in Holz geschnitten. - Handsatz und Handpressendruck von E. W. und E. H. Tieffenbach. - Der Buchschmuck der Pergamentexemplare ist von dem der Büttendrucke gänzlich abweichend: Die dort rot eingedruckten Initialen wurden hier vollständig von Hand eingemalt, mit Rankwerk neben dem Satzspiegel verziert, koloriert und vergoldet. Besonders üppig sind die drei Eingangsseiten der drei Abschnitte des Buches (Evangelium, Briefe, Offenbarung) verziert, wobei die Zwischentitel in Gold kalligraphiert sind. - »›Die Johanneischen Schriften‹ [...], einer der schönsten Drucke der Officina Serpentis, erstrahlen im farbigen Glanz ihrer aquarellierten Zierleiste so täuschend ›echt‹, als habe Schoppmeyer sein Zeichenpult mitten in der Offizin des Meisters Creussner um 1480 aufgestellt.« (Jürgen Eyssen). - Der unikale Einband mit roten Seidenvorsätzen, zweifarbig handumstochenen Kapitalen und fünf Pergamentdurchstichbünden, die große Deckelvignette ist monogrammiert »H.S.« Backe/Köppen 30. - Rodenberg 111. - Eyssen Seite 89 34,5 : 24,5 cm. 61, [3] Seiten. - Seidenvorsätze in den Innengelenken leicht verschlissen. english description: Contains 50 decorative initials, colored and heightened with gold, mostly six lines high, and nine pages with scrollwork borders, colored and heightened with gold. Parchment binding featuring an ink drawing, colored and heightened with gold, as a cover vignette, with the spine title and inner edge borders also in colored ink and gold. One of six special copies on parchment; another 50 were printed on Zanders mould-made paper. - Set in the Gotico-Antiqua typeface, cut specifically for Tieffenbach at the Bauer foundry, which was modeled after the 15th-century Schöffer Bible typeface by Creußner and Koberger. - The title, subtitle, and initials were woodcut by Bruno Rollitz. - Hand-set and hand-pressed by E. W. and E. H. Tieffenbach. - The decorative elements of the parchment copies differ entirely from those of the handmade paper prints: The initials printed in red there were painted in entirely by hand here, decorated with scrollwork alongside the text block, colored, and gilded. The three opening pages of the book’s three sections (Gospel, Epistles, Revelation) are particularly lavishly decorated, with the section headings calligraphed in gold. - »›Die Johanneischen Schriften‹ [...], einer der schönsten Drucke der Officina Serpentis, erstrahlen im farbigen Glanz ihrer aquarellierten Zierleiste so täuschend ›echt‹, als habe Schoppmeyer sein Zeichenpult mitten in der Offizin des Meisters Creussner um 1480 aufgestellt.« (“The Johannine Writings [...] , one of the most beautiful prints from the Officina Serpentis, shine with the colorful splendor of their watercolor decorative border so deceptively ‘authentic’ that it seems as though Schoppmeyer had set up his drawing desk right in the middle of Master Creussner’s print shop around 1480.”) (Jürgen Eyssen). - The unique binding features red silke ndpapers, two-tone hand-stitched headbands, and five laced-in parchment support binding. - The large cover vignette is monogrammed “H.S.” Silk endpapers in the internal joints.
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