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Theodor von Hörmann, Imst/Tirol 1840 - 1895 Graz Theodor von Hörmann Burg Raabs an der Thaya 1882 Öl auf Leinwand; gerahmt 84,5 x 64 cm Signiert und datiert links unten: Hörmann (18)82. Privatbesitz, Deutschland Vergleiche: Marianne Hussl-Hörmann, Theodor von Hörmann 1840-1895. Monographie mit Verzeichnis der Gemälde, Auktionshaus im Kinsky (Hg.), Wien 2013, S. 191, WV-Nr. I.146 (Abb.) Stolz thront die Burg Raabs auf einem Felsen über der gleichnamigen Stadt im nördlichen Niederösterreich, wo die deutsche und die mährische Thaya zusammenfließen. Erste schriftliche Quellen zur Burg stammen aus dem Jahr 1100 in der Chronik Cosmas von Prag. Davor, 1074 und 1076 ist die Nennung eines Waldgebietes, der "silva Rogacz", in zwei Königsschenkungen an die Babenberger Markgrafen, bekannt. Von den benachbarten Bewohnern in Mähren und Böhmen wurde diese Grafschaft "Rakoza" bezeichnet, und auch noch heute wird Österreich in Tschechien "Rakousko" genannt - "das Land hinter Raabs". Theodor von Hörmann hat den Ort mit der wehrhaften Festung mehrmals in unterschiedlichen Formaten und auch als Ölskizze festgehalten. Vorliegende große Version, eine Neuentdeckung aus deutschem Privatbesitz, besticht durch die besondere Lichtstimmung, wie sie im nördlichen Waldviertel immer wieder beobachtet werden kann. Der sehr bewegte Wolkenhimmel bildet einen faszinierenden Hintergrund zur von der Sonne beleuchteten Burg und verleiht der Szenerie somit eine geradezu mystische Atmosphäre. (MS) Wir danken Frau Dr. Marianne Hussl-Hörmann für die wissenschaftliche Unterstützung, das Gemälde wird von ihr in das Werkverzeichnis von Theodor von Hörmann unter der Nummer I.146_E aufgenommen. Differenzbesteuert (33% im Aufgeld ist eine 20%ige Umsatzsteuer enthalten), Drouot Gebühren sind enthalten / Differential Taxation (33% including 20% sales tax), Drouot Bidding Fees are included Zusätze zu unserer Geschäftsordnung: https://imkinsky.com/zusaetze-zu-unserer-geschaeftsordnung
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