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Jim Dine* (geboren 1935 in Cincinnati) Venus, 1989 Farbaquatintaradierung/Papier 45 x 30,5 cm signiert Dine, datiert 1989 nummeriert 66/100 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 600 - 1200 STARTPREIS / STARTING PRICE € 600 Nach Studien an der University of Cincinnati, an der School of the Museum of Fine Arts in Boston sowie an der Ohio University, wo er 1957 den Bachelor of Fine Arts erwarb, zog Dine 1958 nach New York. Dort gehörte er zum Umfeld von Allan Kaprow, Claes Oldenburg und Robert Whitman und war an den frühen „Happenings“ beteiligt – experimentellen, grenzüberschreitenden Aktionen zwischen Kunst und Alltag. Um 1960 entwickelte Dine eine charakteristische Bildsprache, in der er reale Gegenstände wie Werkzeuge, Kleidungsstücke, Schuhe oder Haushaltsobjekte mit malerischen und zeichnerischen Mitteln verband. Gerade die Werkzeuge besitzen für ihn eine biographische Bedeutung: Sie erinnern an den Eisenwarenhandel seines Großvaters in Cincinnati und wurden zu Chiffren von Arbeit, Herkunft und Identität. Seit den 1960er Jahren zählen Herzen, Bademäntel, Paletten, Pinocchio-Figuren, Werkzeuge und antike Skulpturen zu seinen wiederkehrenden Motiven. Dine behandelt diese Themen jedoch nie bloß illustrativ: Durch kraftvolle Farbigkeit, expressive Linienführung und häufige Wiederholung verwandelt er sie in persönliche Zeichen und Formen des Selbstporträts. Besonders in der Druckgrafik – darunter Lithographie, Radierung, Holzschnitt und andere Verfahren – gilt er als einer der bedeutendsten amerikanischen Künstler seiner Generation. Dines Arbeiten wurden international in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt und befinden sich in bedeutenden Museumssammlungen, darunter im Museum of Modern Art in New York, in der National Gallery of Art in Washington, im Stedelijk Museum Amsterdam und im Centre Pompidou in Paris. Seine seit mehr als sechs Jahrzehnten andauernde Arbeit verbindet die unmittelbare Geste des Zeichnens und Malens mit einer unverwechselbar persönlichen Ikonographie.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.
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