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live 26. November | 03:00 PM
Widder Auktionen

528 - Niki de Saint Phalle* (Neuilly-sur-Seine 1930 - 2002 San Diego)

Startpreis

600 €

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Schätzungen

600 - 800 €

Verkaufsgebühren

28 %

Niki de Saint Phalle* (Neuilly-sur-Seine 1930 - 2002 San Diego) Die Spielzeuge Farblithografie/Papier 75 x 56 cm signiert Niki de St. Phalle, beschriftet HC nummeriert 25/30 SCHÄTZPREIS / ESTIMATE € 600 - 800 STARTPREIS / STARTING PRICE € 600 Catherine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle, bekannt als Niki de Saint Phalle, erklärte später, ab ihrem elften Lebensjahr über mehrere Jahre von ihrem Vater sexuell missbraucht worden zu sein. Ihre Kunst wurde auch zu einem Mittel persönlicher Verarbeitung. In New York aufgewachsen, kehrte sie 1952 nach Frankreich zurück und entwickelte sich zu einer zentralen Künstlerin der europäischen Nachkriegsmoderne. 1961 nahm sie mit ihrem späteren Ehemann Jean Tinguely sowie Jasper Johns und Robert Rauschenberg an John Cages Variations II in der amerikanischen Botschaft in Paris teil. Tinguely wurde ihr wichtigster künstlerischer Partner. Saint Phalle bewegte sich im Umfeld des Nouveau Réalisme, dessen Theoretiker Pierre Restany war; Yves Klein, Arman, César, Christo und Jacques de la Villeglé stehen für dieses erweiterte Umfeld von Objekt, Aktion und öffentlicher Kunst. Ab 1965 entstanden die Nanas, üppige weibliche Figuren aus Draht, Textil und später Polyester. Sie stehen im Kontext feministischer und körperbezogener Kunst, wie sie auch Louise Bourgeois, Yayoi Kusama und VALIE EXPORT auf unterschiedliche Weise entwickelten. 1966 schuf Saint Phalle mit Hon im Moderna Museet Stockholm eine 29 Meter lange, begehbare Nana, die Publikumspartizipation, Skulptur und Raumkunst verband. 1979 begann sie den Giardino dei Tarocchi in Capalbio, der 1998 eröffnet wurde. Die mit Keramik und Spiegelmosaiken verkleidete Anlage zeigt Bezüge zu Antoni Gaudí, Jean Dubuffet und Jackson Pollock. Gemeinsam mit Tinguely gestaltete sie ab 1982 den Strawinski-Brunnen vor dem Centre Pompidou in Paris. 1999 übernahm sie die Ausgestaltung der Grotten in Hannover-Herrenhausen. 2000 erhielt sie das Praemium Imperiale.Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe und der Plattformgebühr. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot, Aufgeld und Plattformgebühr kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.

Auktion

Masterpieces
Donnerstag, 26. November
03:00 PM
Johannesgasse 9-13
1010 Vienna, Österreich

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